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Kinroad XT 650 GK-2



So nun sind wir drei Jahre mit unseren kleinen Buggies unterwegs gewesen......So langsam mußte mal etwas Größeres her...

Da wir im Urlaub schon einmal den Kinroad 650 probefahren durften, waren wir doch beindruckt über die Fahrleistungen. Da kam uns doch tatsächlich der Zufall entgegen, dass Pauly seinen zweiten Buggy verkaufen möchte. Da sich der Preis dafür auch im Rahmen hielt, schlugen wir zu.

Da sich Pauly den Buggy als Ersatzteilspender zugelegt hatte, sah er schon entsprechend aus...;-)). Hier nun die ersten Bilder von unserem neuen werdenden Schmuckstück....


Kinoad 650

Wie man sieht, fehlen da noch ein paar Teile... Naja, wir werden sehen, dass wir ihn in der nächsten Zeit wieder in den Urzustand bekommen...

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So ganz kann man sich noch nicht vorstellen, wie er zum Schluß aussehen soll. Aber ich habe da schon ganz konkrete Vorstellungen dazu.

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Die erste Änderung, die von uns durchgeführt wurde, war der Einbau eines Differenzials von einem Suzuki Alto. Hier begannen schon im Vorfeld die Probleme in Berlin ein solches Getriebe zu bekommen. Ich mußte doch tatsächlich 11 Schrottplätze abklappern, bis ein passendes Getriebe gefunden war. Man war das nervend !!

Aber der Ausbau des Differenzials beim Alto-Gtriebe gestaltete sich dafür um so einfacher, sodass das erste Erfolgserlebnis nicht lange auf sich warten ließ !!

Somit begannen wir am 29.08. mit dem Ausbau des Getriebes vom Kinroad 650. Diese Arbeit sollte doch von zwei Personen durchgeführt werden, da man sich alleine wirklich die Finger bricht !!! Kleine Bilder könnt ihr am rechten Rand betrachten, aber ich werde hier immer ein paar große Bilder einfügen, damit ihr das ein wenig nachvollziehen könnt.

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Hier ist der Anfang vom Getriebeausbau zu sehen.

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Hier seht ihr jetzt das offene Getriebe vom Kinroad 650 ohne das Differenzial.

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Hier nun das Differenzial vom Suzuki Alto, welches einfach an das Zahnrad vom Kinroad geschraubt werden muß. Leider kann man das große Zahnrad vom Alto nicht nehmen, da die Verzahnung nicht passt.

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So, nun ist das Getriebe wieder drin, dass Differenzial lässt sich auch gut bewegen. Also können wir mit anderen Verbesserungen weiter machen !

Um exakter schalten zu können, wurde das vorhandene Schaltseil gegen eine Schaltstange ausgetauscht.

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Hier ist die vordere Aufnahme am Schalthebel zu sehen. Einfach aufstecken und einen Splint durch...fertig !!!

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Hier ist das hintere Ende zu sehen. Da kommt einfach eine Schraube mit selbstsichernder Mutter ran und ebenfalls fertig. Dies ist eine Arbeit von ca. 10 Minuten, verbessert das Schaltverhalten aber um ein Wesentliches !!!!

Die Arbeit lohnt sich auf alle Fälle !!!!!

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Eine neue Batterie wurde ebenfalls gleich eingebaut, sowie neue Kabel gezogen. Da die originalen Kabel ja bekanntlich von chinesischer Qualität sind, haben wir eine neues dickeres Massekabel verlegt. Weiterhin kamen auch gleich neue Kabel für die Stromversorgung des Cockpit's rein. Neue zusätzliche Sicherungshalter mit den passenden Sicherungen wurden ebenfalls verbaut.

Momentan sind wir dabei, hinten neue Radlager zu montieren.

Heute sind die neuen Reifen eingetroffen. Hier mal ein Vergleich von den originalen Sun F Reifen und den neuen Maxxis Spearz ( M-991 / M-992 )

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Die originalen Sun F Reifen haben vorne ( 25 x 8 - 12 ) einen Umfang von 1920 mm ( durch Abrollen gemessen ) und ( 25 x 10-12 ) hinten 1820 mm ( durch Abrollen gemessen ).

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Die Maxxis Spearz haben vorne [ 25 x 8 - 12 ( 205/80-12 , 43 N)] einen Umfang von 1920 mm ( durch Abrollen gemessen ) und [ 25 x 10-12 ( 255/65-12 , 50 N)] hinten 1820 mm ( durch Abrollen gemessen ).

Das macht vorne einen größeren Umfang von 85 mm und hinten von ganzen 160 mm !!!!

Dieser größere Umfang sollte sich dann doch in der Endgeschwindigkeit bemerkbar machen !!! Mal schauen, was dabei dann rauskommt !!

Und weiter geht die fröhliche Schrauberei !!!

Nachdem der Buggy auf seinen eigenen Rädern steht, wird erst einmal der neue Tacho provisorisch eingebaut. Es ist schon ein Akt, sich durch den ganzen Wust von Kabeln so quälen !!

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Nachdem der Tacho so einigermaßen eingebaut ist, bauen wir auch gleich noch den offenen Luftfilter an.

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Nun ist es langsam Zeit, einmal den Motor zu starten und zu schauen ob das gute Stück auch ordentlich läuft. Und was soll ich sagen...... Es passiert nichts !!! Der Motor dreht, aber er springt nicht an. Also begeben wir uns wieder einmal auf Fehlersuche. Und siehe da, die Zündkerze hat gar keinen Zündfunken. Somit müssen wir noch eine neu Zündspule besorgen.

Pauly hat da eine Werkstatt, zu der wir gleich fahren und siehe da, der hat auch ne passende Zündspule für einen BMW am Lager.

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Nachdem die neue Spule eingebaut ist, springt er natürlich sofort an !!!!

Und da steht er nun schon fast komplett und läuft.

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Jetzt muß er nur noch auf die Straße und die wilde Fahrt kann losgehen !!!!

Hier die ersten Bilder in "Freiheit".... :-))

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So, da der Buggy ja nun schon rollt, muß er natürlich auch ein wenig "verschönert" werden. Hier haben wir gleich einmal unsere obligatorischen Fußmatten wieder eingesetzt.

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Und nach der ganzen Schrauberei wird jetzt erst einmal gefahren !!!! Und als erste Tour geht es gleich mal auf eine Tour von 220 Km nach Polen um ein paar Zigaretten zu kaufen.

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Tja, was soll ich sagen, es ist nicht bei den 200 Km geblieben.....wir sind doch gleich bei der ersten Tour 300 Km gefahren....... Einfach klasse mit dem Kinroad unterwegs zu sein !!!

Es ist einfach ein anderes Fahrgefühl mit dem großen Buggy. Aber am meisten bin ich darüber erstaunt, dass das Schalten gar nicht so nervig ist, wie ich mir das vorgestellt habe !!!

Zwischenzeitlich ist Tanja mit dem Kinroad zusammen mit Pauly auf eigener Achse bis nach Peckfitz gefahren !!

Es war wieder einmal eine Tour von gut 200 KM und das teilweise in strömendem Regen......Und der Kinroad hält.

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Kaum aus Peckfitz zurück wartet auch schon die nächste Arbeit auf uns. Wir haben uns diverse Teile aus Riffelblech bestellt, um den Kinroad noch ein wenig zu "verschönern" !!!

Zuerst muß ein neues Dach her, da mir das alte Stoffdach einfach nicht gefällt !!! Das neue Dach wird mit Rohrschellen an dem Rahmen festgemacht.

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Nachdem die Vorgereitungen nun abgeschlossen sind, wird das Dach aus Riffelblech nun montiert.....

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So, das Dach ist fertig und nun kommt die Abdeckung für das Heck. Auch hierfür haben wir eine Platte aus Riffelblech anfertigen lassen.

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Nachdem die Platte auch montiert ist, geht es mit dem Armaturenbrett weiter. Man das wird ja wieder eine Arbeit..... Da nun auch noch eine Wassertemperatur- und eine Öltemperaturanzeige hinzu kommt, muß alles wieder neu verkabelt werden und auch der Tacho muß wieder aus seinem Provisorium entfernt werden.

Der Tacho ist ausgebaut und nun wird der obere Bügel, in dem die Schalter für die Hupe und Arbeitsscheinwerfer eingebaut waren, abgeflext. Außerdem wird die Öffnung, von Tacho, Tankanzeige und restlichen Anzeigen auf die richtige Größe gelfext.

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Da auch hier wieder unser geliebtes Riffelblech zum Einsatz kommt, hier ein Bild, wie es einmal aussehen soll.

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Es liegt zwar erst einmal nur auf, aber man kann schon erkennen, wie es einmal aussehen soll. Und hier nun die Verkabelung der ganzen Instrumente..

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Es war schon eine ordentliche Arbeit, bei dem ganzen Kabelwirrwar die Richtigen zu finden. Leider hatte ich die alten Instrumente bei Pauly in der Werkstatt gelassen, sodaß ich die richtigen Anschlüsse selber suchen muß .

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Und eine neue Hupe wurde auch noch verbaut......136 Db und das ganze muß E-Zulassung...:-))

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Die anderen Schalter müssen ja auch wieder erreichbar sein. Deshalb werden die im unteren Bereich eingebaut. Auch das Zündschloss bekommt einen neuen Platz. Fertig sieht das Ganze dann so aus.

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Da wir ja auch wieder Stauraum für die Ausfahrten, die immer länger werden, kommt natürlich auch wieder eine Alukiste zum Einsatz. Da der "Gepäckträger" ja ein wenig größer ist, kann hier diesmal auch eine größere Kiste verbaut werden. Somit haben wir dann ganze 70 Liter trockenen Stauraum.

Am Anfang sieht da Ganze dann so aus.

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Wie man erkennen kann, wurde der hintere obere Bügel weggeflext. Dies war notwendig, da die Kiste sonst gegen den Lüfter gestoßen wäre.

Damit die Kiste einen richtigen Halt hat, werden unten Alu-Profile unterfüttert. Dies hat den Vorteil, dass der Boden unter den Schrauben nicht hohl liegt.

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Hier sind die Profile schon vorbereitet und jetzt müssen nur noch die Löcher gebohrt werden.

Bevor jetzt die Kiste auf den Gepäckträger geschraubt wird, muß noch die Kühlerverkleidung angebaut werden.

Eigentlich sollte diese Verkleidung auch aus Riffelblech sein, aber leider hat der Schlosser das Ganze aus Edelstahlblech gefertigt. Naja, wir haben das Teil da und werden es auch verbauen.

Hier nun das Teil in seinem Ursprung.

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Das Teil wird jetzt noch angepasst, damit die Löcher gebohrt werden können.

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Und damit das gute Stück auch gerade sitzt, muß da schon ordentlich kontrolliert werden.... :-))

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So sieht das nun von hinten aus, wenn der Kühler noch nicht eingebaut ist.

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Da die Lamellen vom Kühler doch sehr fein sind und teilweise schon eingedrückt sind, werden wir davor ein Edelstahl-Waben-Blech anbringen.

Dazu wird das Blech mit Edelstahlschrauben an der Verkleidung angebracht.

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Leider habe ich nicht wirklich die Lust die Verkleidung zu polieren. Deshalb werden nur ein wenig oberflächlich die Kratzer entfernt. Vielleicht habe ich ja im Winter einmal die Lust, mich da richtig hinter zu klemmen.

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Fertig angebaut sieht das Ganze dann so aus.......

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Und auf dem nächsten Foto kann man auch erkennen, wie die Kiste jetzt auf dem Gepäckträger angeschraubt ist.

So nun sind wir erst einmal fertig, wobei wir aber noch weitere Ideen haben, was noch geändert wird bzw. werden muß.

So nun ist wieder Zeit ins Land gegangen. Wir hatten den Kinroad jetzt fast 5 Wochen in einer Quadwerkstatt stehen. Wieso, werdet ihr jetzt fragen !!

Das kann ich euch sagen.... Da der Kinroad von Hause aus schneller gelaufen ist, als die angegebenen 60 Km/h, haben wir uns entschlossen für ihn eine LoF-Zulassung zu machen. D.h. er wird von L7e ( Quad ) zu LoF ( Zugmaschine/Ackerschlepper). Somit sind jetzt in den Papieren die offenen KW und eine Geschwindigkeit von 95 Km/h eingetragen.

Hier jetzt noch zwei Fotos von der Anhängerkupplung mit dem dazu gehörigen Elektroanschluß, der für die Zulassung als Zugmaschine notwendig ist

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Sieht richtig gut aus und wir dürfen 100 Kg mit einem ungebremsten Anhänger ziehen... :-))

In den nächsten Tagen werd ich nun zur Zulassungsstelle und die Papiere ändern lassen.

Es hat alles geklappt !!!!!

So nun haben wir hier ordentlich lange rumgesessen !!! Draußen ist es kalt und es schneit und schneit und schneit !!! Bei diesem Dreckswetter hat der Buggy doch über zwei Monate auf der Straße gestanden !! Bis Pauly uns letzte Woche überredet hat, den Buggy bei sich in die Halle zu stellen und langsam anzufangen ihn wieder aufzubauen.

Ja, nun war erst einmal putzen angesagt !!! Wir zeigen hier keine Bilder, da euch dann vermutlich die Augen tränen, so schlimm sah er aus !!!

Aber nun zu den weiteren Arbeiten, die in den letzten 2 Tagen durchgeführt wurde....

Da wir in den "normalen" Außenspiegeln fast nichts gesehen haben, da immer die Hälfte von den hinteren Kotflügel verdeckt wurde, habe ich mich entschlossen, die Spiegel am Dach anzubringen.

Die Spiegel waren bei Louis heruntergesetzt und passten vom Aussehen einfach super zu unserem rot/silbernen Buggy.

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Hier noch ein Bild aus anderer Sicht....

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Ich habe schon einmal "Probe gesessen" und ich kann sagen, dass man wesentlich mehr sieht, als vorher !!!

Nun haben wir ja bei den alten Sitzen immer einen nassen Hintern bekommen, wenn es mal geregnet hat. Deshalb haben wir uns auch schon im letzten Jahr entschlossen neue Sitze für den Buggy zu besorgen. Die Sitze hatten wir im November bestellt und seit dem standen sie schön warm bei uns im Keller. Aber nun war die Zeit gekommen, dass sie auch eingebaut werden sollten.

Zuerst mußten wir feststellen, dass die vorhandenen Löcher nicht mehr passten, da die Schienen von den originalen Sitzen eine Breite von 35 cm hatten und die neuen Laufschienen 40 cm auseinander sind.

Deshalb nahm Pauly die ganze Sache in die Hand und bohrte schon einmal die neuen Löcher für die Laufschienen.

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Und nachdem die Löcher vorhanden waren konnten wir auch zur Tat schreiten und die neuen Sitze einbauen.

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Man da haben wir doch tatsächlich genau die richtige Wahl getroffen. Die Sitze passen von der Farbe her optimal zum roten Kinroad !!!

So, da nun die neuen Sitze eingebaut waren, mußten auch noch die passenden Gurte her. Die alten Gurte waren in der Verstellung sowas von lose, dass sie sich einfach von alleine verstellt haben und eine Sicherheit nicht gegeben war. Deshalb haben wir uns hier auch noch rote Gurte aus dem Zubehör bestellt, die auch eine E-Nummer haben.

Hier jetzt ein Bild von dem eingebauten Gurt, der natürlich an den vorhandenen Haltepunkten festgemacht wurden !!

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Das passt alles bestens !!!! Deshalb hier auch noch einmal ein Bild von der kompletten Ansicht.

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So, nun kommen wir zu einem anderen Thema. Wir haben ja nun (wie oben auf den Bildern zu sehen) eine wunderschöne AHK und auch den passenden Anhänger dazu. Nun haben wir versucht den Anhänger einmal anzuhängen und mußten feststellen, dass man den gar nicht auf die AHK bekommt. Deshlab mußte das untere Verstrebungsrohr dran glauben. Na gut, dass wir den Pauly haben..... Der nimmt schnell die Fex und weg ist das Rohr.

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Nun stellte sich das nächste Problem ein !! :-((( Leider hatten die in der Werkstatt die Elektrodose so blöd angebracht, dass die Deichsel des Anhänger beim Linksabbiegen den Stecker der Anhängerbeleuchtung beschädigt hätte. Deshalb wurde der Anschluß für die Anhängerbeleuchtung ebenfalls noch einmal umgebaut. Dazu haben wir einfach die vorhandene Platte abgeschraubt und mit zwei Rohrschellen am oberen Rahmenrohr befestigt. Jetzt kann da nichts mehr schief gehen und alles sollte problemlos funktionieren...

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Im Großen und Ganzen wollten wir ja nicht mehr so vielam Buggy verändern, da er uns ja schon so gefallen hat.... ABER, wie das im Leben immer so ist....hatten sie bei POLO wieder mal eine kleine Kennzeichenbeleuchtung im Angebot, die natürlich auch gleich wieder ohne Probleme angebaut wurde.

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Bei der weiteren Durchsicht des Buggy ist uns dann aufgefallen, dass die Reflektoren der Scheinwerfer so langsam ihre Beschichtung verlieren. Das heißt, es sind schon viele schwarze Flächen zu erkennen. So werden wir natürlich nicht mehr durch den TÜV kommen. Aber auch die Lichtausbeute wird immer mehr nachlassen mit den kleinen Funzeln. Deshalb haben wir uns auch gleich noch entschlossen, obwohl nun überhaupt nicht geplant, neue Scheinwerfer zu montieren...

Und wieder nimmt Pauly die Bohrmaschine in die Hand und bohrt die Löcher für die neuen Scheinwerfer.

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Und da alles schön passt, werden die neuen Scheinwerfer auch gleich montiert !!!!

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Die verchromten Scheinwerfer passen auch wieder blendent zu unserem Buggy. Leider war es an dem Abend schon spät, sodaß wir das Verkabeln auf die nächsten Tage verschoben haben !!!

So, nun sind die Scheinwerfer verkabelt und alles läuft super !!

Da der Buggy ja nun so langsam zum "Showtruck" wird, haben wir uns entschlossen ( entgegen meiner bisherigen Meinung zu Musik im Buggy ) nun doch eine "Anlage" einzubauen. Dabei handelt es sich um einen Verstärker mit Radio aus dem Motorradbereich. Die Anlage heißt : Dietz BOA-MS 20 und ist Spritzwasser geschützt.

Damit die Anlage noch weiter vor den Witterungseinflüssen geschützt ist und wir an den Lautstärkeregler besser ran kommen, hab ich die Anlage einfach unter das Dach geschraubt.

Hier ist der Verstärker am Dach befestigt.

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Und nun sind auch schon die Lautsprecher montiert:

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Jetzt entspricht der Buggy schon langsam unseren Endvorstellungen !!!!! Aber da nicht mehr viel zu tun ist, kamen wir auf die Idee, die Beschriftung der Räder ebenfalls so weiß einzufärben, wie wir es schon bei den Reifen des Anhängers gemacht haben.

Kurzer Hand wurde das Wohnzimmer in eine "Werkstatt" umfunktioniert.

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Während unserer Arbeiten am Buggy ist uns aufgefallen, dass wir noch eine Kleinigkeit ändern können. Das vorhandene Lenkrad passte mit seiner schwarzen Farbe nun überhaupt nicht mehr ins Bild des Buggy !!! Somit haben wir ein wenig bei Ebay gestöbert. Zu unserem Glück haben wir auch noch ein kostengünstiges gefunden !! Es ist ebenfalls rot und hat eine ABE.

Die vorhandenen 6 Löcher passen auch an die original Aufnahme des Kinroad. Nur müssen wir die Löcher ca. 0,5 mm aufbohren damit wir die 6'er Schrauben auch ordentlich fest bekommen !!!

Und so sieht das Lenkrad jetzt aus.

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Leider ist der Buggy noch nicht ganz fertig. Es fehlen noch Aufkleber am Buggy selber und auch für den Anhänger haben wir noch welche bestellt, die leider noch nicht fertig sind. Aber trotzdem haben wir ihn schon aus seinem Winterschlaf erweckt und aus der Halle geholt. Wir warten auch noch auf ein Fläschchen mit weißer Reifenfarbe, da die, die wir hatten auch schon leer ist.

So nun hier die Bilder von dem Buggy, wie er gerade die Halle verlassen hat.

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Wobei im Forum schon die ersten Äußerungen bezüglich der nicht passenden roten Felgen des Anhängers gekommen sind. Das ist uns während der Arbeiten gar nicht so aufgefallen. Aber wenn man sich die Bilder noch einmal unter diesem Gesichtspunkt anschaut, werden wir vermutlich in den nächsten Wochen noch einmal die Farbe der Felgen ändern. Das ist ja nicht so eine aufwedige Arbeit.

Leider regnet es im Moment, sodass der Buggy leider unbewegt bei diesem Wetter mal wieder draußen steht. :-((

So nun ist wieder eine Weile ins Land gegangen und wir haben doch noch an dem Kinroad weiter gebaut......

Da uns der weiße Kunststoff-Kühlwasser-Ausgleichsbehälter nun überhaupt nicht mehr gefallen hat, mußte da ein Neuer her.... Wir sind dann bei NESS fündig geworden und haben diesen dann auch bestellt.

So sieht das gute Stück aus...

Kinroad 650

Nach langen Überlegungen, wie man den Behälter befestigen kann, bin ich durch einen Zufall in einem Autozubehör-Shop auf Klemmschellen für Auspuffrohre gestoßen. Die Dinger kosten nicht die Welt, sind verzinkt und hatten auch den passenden Durchmesser von 75mm. Somit konnten wir den Behälter ganz einfach an der Verkleidung für der Kühler befestigen.

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Zu solch einem verchromten Behälter passten nun die schwarzen Überlaufschläuche gar nicht mehr. Deshalb haben wir dafür ummantelte Benzinschläuche genommen.

Nachdem alles angeschlossen war, haben wir die Fotos von dem Behälter gemacht.

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Dabei haben wir den Überlaufschlauch bis fast auf den Boden gelegt, sollte da tatsächlich mal was überlaufen, läuft der ganze Kram nicht auf den Motor, sondern gleich auf die Straße..... :-))

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Als Nächstes mußten neue Arbeitsscheinwerfer her! Naja, von müssen kan ja nicht wirklich die Rede sein ;-)). Aber die schwarzen Dinger da auf dem Dach passten nun nicht mehr zu dem Gesamtbild. Durch Zufall bin ich wieder einmal auf eine Internetseite gestoßen, die kostengünstig solche Scheinwerfer für LKW's vertreibt. Somit waren schnell mal drei neue Scheinwerfer bestellt. Wie schon bei der Bestellung bekannt war, passte die Aufnahme der neuen Scheinwerfer nicht an die Alten ran. Deshalb haben wir erst einmal das Dach abgebaut und sämtliche Kabel mußten von der "Musikanlage" entfernt werden.

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Nachdem dies geschehen war, haben wir die alten Halter abgeflext.

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Pauly hatte schon im Vorfeld bei seinem Bruder neue Platten ( 5x5 cm ) bestellt. Diese wurden nun an den alten Stellen am Rahmen angeschweißt.

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Man beachte bei dieser Arbeit die graziele Haltung von Pauly.... :-))))

Nachdem die Halter angeschweißt waren, wurde alles noch schön gesäubert.

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Und so sehen nun die neuen Halter noch unlackiert aus.

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Nun wurden sie noch lackiert, damit uns nicht das ganze Rostwasser auf die Klamotten läuft und anschließend die Scheinwerfer montiert.

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Und so sieht nun das Ergebnis aus. Ich glaube diese Scheinwerfer sehen besser aus als die alten Schwarzen. Zudem haben sie auch noch ein kleines ( zwar nicht zugelassenes ) Highlight. Im äußeren Ring befinden sich blaue LED, die wir über den alten Schalter haben laufen lassen. Für die großen Scheinwerfer haben wir neue Kabel verlegt und einen neuen Schalter eingebaut.

Kinroad 650

Während der letzten Tage ist mir nicht aus dem Kopf gegangen, wie wir das mit den Scheinwerfern machen, wenn wir zum TÜV müssen. Da bin ich dann auf diversen Ralleyseiten auf die Scheinwerferabdeckungen von Hella gestoßen. Diese müßte man so umarbeiten, dass sie zum Buggy passen und auch auf den Scheinwerfern einen festen Halt haben.

Da gibt es in den USA welche, die mir gefallen haben...die waren gelb und hatten so ein Smiley-Gesicht aufgedruckt. Nur sind die mal wieder nicht in Deutschland zu bekommen. Deshalb mußte mal wieder ein wenig improvisiert werden. Wir hatten von Carnscheid noch einen etwas größeren Rest roter LKW-Plane bekommen. Daraus mußte sich doch was machen lassen....

Zuerst habe ich einen Kreis ausgeschnitten, der einen Durchmesser von 17,5 cm hatte, danach den Umfang berechnet und einen 5 cm breiten Streifen geschnitten. Jetzt habe ich den langen Streifen auf einer Seite in der Länge ca. 1 cm umgenäht.

Ich erspare euchmal ein paar Fotos, auf den ich an der Nähmaschine sitze... ich möchte nicht, dass ihr in Tränen ausbrecht, wenn ihr die Fotos seht. :-))

Danach wurde der nicht umgenähte Teil des langen Streifens an den Kreis genäht. Nun mit der Abdeckung nach unten zum Buggy gerannt und mit Entsetzen festgestell, dass die Abdeckung zu groß ist. :-((((

Danach habe ich das Gleiche noch einmal mit einem Kreisdurchmesser von 16 cm gemacht und die Abdeckung passt. Leider klappte es nicht einen Gummi in den umgenähten Rand zu fädeln. Deshalb habe ich bei der zweiten Abdeckung den Gummi vorher eingezogen, aber auch hier kam nach dem zusammennähen die Ernüchterung. Der Gumil ieß sich nicht so weit spannen, dass die Abdeckung auf dem Scheinwerfer hält. Deshalb mußte ich noch schnell in die Garage fahren und hab Klettband geholt, welches noch dort irgendwo rum lag. Dieses Band habe ich dann anstatt des Gummis verwendet und die Abdeckungen lassen sich fest an den Scheinwerfern befestigen.

Hier nun zwei Bilder von den fertigen Abdeckungen.

Kinroad 650

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Ich weiß, das Ganze ist reine Geschmacksache....... Uns gefällt es so !!!

UNd um das Bild des Kinroad immer weiter zu perfektionieren, haben wir uns auch noch Schulterpolster für unsere Gurte anfertigen lassen. In einem großen Auktionshaus haben wir unbedruckte silberfarbene Schulterpolster gefunden. Diese haben wir dann bedrucken lassen. Hier die angefertigten Schulterpolster:

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So das war es bis heute, aber was soll ich sagen....die nächsten Tage werden neue Teile bei uns eintreffen, die wir noch vor Ostern bestellt haben....

So nach mehreren Tagen in der Werkstatt und dem Schrauben an dem BCB, hatten wir heute die Möglichkeit, noch an dem Kinroad weiter zu machen. Pauly hat uns von seiner Geschäftsreise unseren neuen Edelstahlkrümmer mitgebracht. Trotz mehrstündigem Schrauben, mußten wir natürlich gleich testen, ob der Krümmer passt !!!

Kinroad 650

Der Krümmer geht dann über in ein Rohr von 60 mm Durchmesser.

Kinroad 650

Zu dem Ganzen gesellt sich nun noch ein Endtopf eine Kawasaki 750. Dieser wird einfach an die Adapterplatte geschraubt und ist dicht.

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So sieht die Anlage nun fertig aus !!!

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Schon beim ersten Starten ist der Unterschied in der Lautstärke zu hören !!!! Der Auspuff ist wesentlich leiser geworden. Eine Wohltat für die Ohren !!!!

Auch auf der Heimfahrt blieb der positive Eindruck bestehen. Der Auspuff ist wesentlich leiser und auch bei höheren Geschwindigkeiten wird er nicht unangenehm laut !!!!!

So, Schluß für heute...... Aber die nächsten Teile liegen schon in der Werkstatt !!! :-))

Und nun geht schon wieder weiter. Das Wetter ist bestens und wir müssen einfach weiter machen. Ein Mitglied aus dem Forum hat uns Edelstahlschweller geschweißt und diese werden heute angebaut. Dazu wird ordentlich Maß genommen. Die Löcher werden gebohrt und als Gegenstück werden große Unterlegscheiben ( 10 cm Durchmesser ) genommen.

Kinroad 650

Das Anbauen gestaltet sich gar nicht so schwierig, nur sind wir von der Haltbarkeit noch nicht wirklich überzeugt !! Wenn jetzt doch mal einer auf die Idee kommen sollte, auf die Seitenschweller zu steigen (springen), dann gehen wir mal davon aus, dass die Scheiben nicht halten und das Seitenblech beschädigt wird. Wir werden uns da noch was einfallen lassen !!!

Hier nun ein Bild mit dem fertig angebauten Seitenschweller:

Kinroad 650

Bei unserer letzten Ausfahrt hat sich wieder der Flicken auf der Manschette von der linken Antriebwelle gelöst und das ganze Fett hat den Buggy wieder eingesaut. Deshalb haben wir diesmal speziellen Sekundenkleber besorgt und das Loch damit verschlossen. Das war eine gute Idee !! Diesmal hat die Manschette schon fast 1000 Kilometer gehalten und es sieht auch nicht so aus, dass es wieder auf geht.

Im Forum wurde berichtet, dass die Antriebswellen nicht mehr so steil stehen, wenn man die vorderen Stoßdämpfer nach hinten macht. Naja, dann brauchen wir aber wieder Neue für vorne. Die sind aber nicht wirklich in einer ordentlichen Größe zu bekommen. Bei der Teiferlegung wurde im Forum von Stoßdämpfern mit einer Länge von 43 cm gesprochen.

Da bin ich beim Suchen im Internet auf die hinteren Stoßdämpfer vom Taurus 400 gestoßen. Die haben eine exakte Länge von 43 cm. Wir haben sie eingebaut und der Buggy steht ganze 5 cm tiefer als vorher. Das sieht ganz ordentlich aus. :-)))

Wir haben natürlich auch getestet, ob die Antriebswellen jetzt an des Getriebe schlagen. Nein,sie machen es nicht. Es ist noch genug Platz, auch wenn er hinten einfedert. Dazu muß ich sagen, dass wir die Federn biszum Anschlag vorgespannt haben und der Buggy nur noch ca. 2 cm einfedert. Er liegt wie ein Brett auf der Straße.

Naja, auch dadurch ist nun das Gelände für diesen Buggy gänzlich gestorben !!!! Aber dafür hat er eine Straßenlage, die schon fast mit dem PGO Bugrider oder BCB-300 vergleichbar ist. Hinten zumindest !!!! Mir gefällt nur noch nicht, dass der Buggy hinten tiefer liegt als vorne. Ja, ja,ich mußte mir da schon schöne Kommentare anhören..... Aber ein Zollstock lügt eben nicht !!! Der Buggy liegt hinten bei einer Bodenfreiheit von 25 cm und vorne bei 29 cm.

So nun muß ich erst einmal suchen, ob ich für vorne noch einmal die gleichen Stoßdämpfer bekommen, damit der Buggy die gleiche Höhe hat oder vorne sogar noch ein wenig tiefer liegt.

Wir werden sehen, was sich in der nächsten Zeit ergibt.