Berliner Buggy - Freunde


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Tagebuch 2006

08.01.2006


Viel Zeit ist seit dem letzten Eintrag vergangen. Ich weiß, ich sollte mich was schämen, bei diesen Besucherzahlen !!!!

Entschuldigt bitte !!!!

Aber der Buggy stand in der letzten Zeit nicht nur in der Garage!!

Obwohl das Wetter im Dezember, wie nicht anders zu erwarten, nicht gerade für ein Funfahrzeug gemacht ist, hat er doch seinen Schnee abbekommen.

Nach der letzten Ausfahrt ins Gelände war jetzt ein wenig Straße angesagt.

Ich hab ihn mehrere Male zu Ausfahrten zur Arbeit und dementsprechend auch wieder nach Hause genutzt. Wobei ich zugeben muß, dass ich an den sehr schneereichen Tagen darauf verzichtet habe mit dem Buggy zu fahren, da mir mein Auto mit ABS / ESP doch sicherer erschien :-((

Ich kann Eure Gesichter förmlich sehen, was für ein Weichei !!

Nein, so ist das nicht, aber ich habe doch gemerkt, dass der Buggy mehr für den Spass gebaut wurde und er macht im Schnee riesen Spaß, das kann ich nur sagen.

Aber getreu dem Spruch:

Nicht das Ziel ist der Weg, sondern der Weg das Ziel !!!

habe ich mir dann doch dieses aus den o.a. angeführten Gründen das Fahren mit dem Buggy erspart.

Somit hat der Buggy jetzt 770 Km auf der Uhr.

Bei uns sind auch keinerlei Probleme festzustellen !!

Er läuft und läuft und läuft !!!

Selbst nach drei Tagen bei minus 10 Grad springt er schnell an und läuft sauber ohne Probleme. Leider hatte ich in der letzten Zeit keine Kamera dabei, aber es werden neue Fotos kommen.

Versprochen !!!!!!


23.03.2006


Heute wird der neue Kühler eingebaut. Die Einbauanleitung ist zwar ein wenig unübersichtlich, aber mit Hilfe aus dem Forum klappt das schon.

Ich finde der Buggy sieht nicht schlecht aus mit dem hoch angebrachten Kühler.

Anschließend mußte er mal wieder richtig geputzt werden. Bei den ganzen Rohren ist es schon eine schöne Fummelarbeit alle Stellen zu erreichen.

Dies ist auch mein erstes Fahrzeug, welches nach dem Waschen komplett eingölt wird. Aber er soll ja nicht rosten, wobei an einigen Stellen schon ordentlich Flugrost zu sehen ist. Aber damit kann ich leben.

24.03.2006


Heute scheint die Sonne und es sind 5 Grad plus. Mich hält es nicht mehr auf der Couch und ich hole den Buggy aus der Garage.

Man ist das wieder ein Gefühl mit ihm unterwegs zu sein.

Ich fahre bis nach Berlin, ca. 30 Km um schon einmal den Anhänger für das Treffen in Peckwitz vom 21.04.-23.04.2006 vorzubestellen.

Super, das mit dem Anhänger klappt und so teuer ist es auch nicht.

Und wo ich schon einmal da bin, bestelle ich den Anhänger auch gleich für das ganz große Treffen im Mai vor.

Trotz der Kälte ist es klasse bei dem Sonnenschein unterwegs zu sein.

Ich freue mich schon auf die Tage, an denen ich einfach mit Jeans und Sweatshirt fahren kann.

Mit der Batterie hatte ich in diesem Winter keine Probleme, der Buggy ist sofort angesprungen und auch super gelaufen.

Der Zusatzkühler macht sich schon bemerkbar. Die Schläuche werden nur noch handwarm und der Ventilator springt nicht an. Scheint eine gute Lösung für das Überhitzungsproblem der Anfangsphase zu sein.

Ich bin voll zufrieden !!!

Jetzt stehen doch schon 832 Km auf dem Tacho, ich bin leicht angefroren und jetzt steht er wieder in der Garage.

Nächste Woche fahre ich zu einem Motorradschrauber, der mir die zwei Löcher für die Halterung bohrt. Leider habe ich keinen Bohrständer, um das alleine zu machen.

Die Bilder mit dem neuen Zusatzkühler findet ihr hier.

Für heute war es das erst einmal, aber es geht jetzt stetig weiter, der Frühling / Sommer kommt bestimmt.


01.04.2006-

13.04.2006


Seit heute ist das Wetter wieder besser und ich bin mit dem Buggy wieder regelmäßig unterwegs.

Fahr fast ständig zur Arbeit ( ca. 30 Km eine Strecke ).

Wobei ich schon erstaunlich finde, dass man mit dem Buggy auch von vielen Motorradfahrern gegrüßt wird.

Obwohl der Buggy auf der Dienststelle immer draußen steht, und am 13.04. auch ca. 8 Stunden Dauerregen abbekommen hat, sprang er wiederum sofort an.


15.04.2006


Heute ist richtig gutes Wetter und wir sind mit den Kindern im Auto unterwegs.

Heute kann ich nicht mehr an mich halten und wir fahren bei POLO vorbei. Ich will mir mal die LED-Blinker Micro 1000 von Kellermann anschauen.

Nachdem mir der Typ von POLO die Blinker auspackt, ist es um mich geschehen. Das sind genau die Richtigen für den Buggy. Außerdem sind das die ersten vier Blinker, die in Berlin verkauft wurden.

Für die Umrüstung des Blinkrelais entscheide ich mich ebenfalls für das Universal-Blinkrelais von Kellermann (1-45 W ).

Und zu guter letzt nehme ich noch die LED-Rückleuchten “ P&W Modena” mit.

Die sind wesentlich kleiner, wie die riesigen Kuhaugen, die ab Werk an dem Buggy angeschraubt sind.

Anschließend fahren wir mit den Kinder auf ne Indoor-Kartbahn.

Zu Hause angekommen, müssen die Blinker natürlich gleich angebaut werden. Patric ( mein Mittlerer ) ist ganz heiß darauf, mir zu helfen. :-))

Angefangen habe ich dann doch mit den Rücklichtern. Also schnell ne Schablone für die Bohrlöcher gebastelt, denn die Alten passen natürlich nicht. Klappt alles hervorragend. Jetzt noch die Kabel zusammenklemmen und der erste Test kann folgen.

Auf Anhieb hat das geklappt, obwohl ich im Bezug auf Elektrik doch mehr der Ahnungslose bin. Nun werden die Blinker abgeschraubt und die neuen müssen gleich angebaut werden. Die neuen Blinker sind kaum zu erkennen, so klein sind die.

Aber ich bin froh, dass die Abstände nach der StVZO auch mit den kleinen Blinkern eingehalten werden. Ich klemme schon mal die Kabel an und stecke das alte Relais an. Die Blinkfrequenz haut zwar gar nicht mehr hin, aber auf alle Fälle funktionieren alle vier Blinker.

Nun folgt für mich der schwerste Teil, der Einbau des neuen Blinkrelais. Mit der wirklich sehr ausführlichen Bauanleitung ist auch das kein Problem für mich, welch ein Wunder.

Einfach drei Kabel mit Kabelschuhen versehen und an den Stecker des alten Relais anstecken und schon funktionieren sie einwandfrei.

Man bin ich stolz auf mich.

Bilder hierzu gibt es in der Rubrik Umbauten.

Nun kommt der Kleine auf die Idee, dass wir ja gleich mal ne Probefahrt machen müßten. Ich habe eher das Gefühl, dass er nach dem morgendlichen Kartfahren noch ganz aufgedreht ist und selber fahren will.

Also setz ich ihn in den Buggy und erkläre ihm, wie alles so funktioniert. Aber er kennt das ja schon fast vom Kart, mit dem er ja schon richtig gut gefahren ist, wie ich sehen konnte.

Also Motor an und los geht es. Da das Grundstück reichlich groß ist, lass ich ihn da mal ein paar Runden drehen. Ich muß schon sagen, dass er den Rasen an manchen Stellen schon schön umgepflügt hat. Natürlich kam dann auch gleich seine Schwester angerannt und wollte auch noch fahren. Somit hat der Buggy am Ostersamstag noch ca. 1 Stunde auf dem Grundstück seine Runden gedreht.

Leider habe ich versäumt, den Akku der Digi-Cam zu laden, sodass es leider von den Runden keine Bilder gibt. Aber es wird ja nicht das letzte Mal gewesen sein.




16.04.2006


Leider muß ich heute arbeiten und es regnet wie Sau. Aber ich muß einfach mit dem Buggy zur Arbeit fahren. Da die Straßen schön leer sind, macht es trotzdem einen Höllenspaß mit ihm unterwegs zu sein.

Und nun ist es auf der Heimfahrt vollbracht!

Die ersten 1000 KM sind voll !!!!!

1000 km Spaß ohne Ende und bis jetzt noch keinen einzigen Defekt!!!!

Unsere Entscheidung einen PGO zu kaufen war genau richtig !!!


17.04.2006-

20.04.2006


Unsere Vorbereitungen für die erste Teilnahme an einem Treffen laufen auf Hochtouren.

21.04.2006


Morgens um 08.00 Uhr hole ich den vorbestellten Anhänger von der Autovermietung ab, während Tanja schon mal die Klamotten zusammenräumt. Gegen halb neun wird dann der Buggy auf dem Anhänger verzurrt und die Klamotten im Auto verladen. Um halb zehn machen wir uns dann auf den Weg nach Peckfitz. Mit dem Navi ist das ja kein Problem.

Gegen 13.00 Uhr sind wir dann auf dem Gelände angekommen und haben uns erst einmal mächtig erschrocken, wie die Wege ausgesehen haben. Naja, das Auto und der Anhänger werden das schon schaffen. Teddy hatte den Weg zum Camp klasse ausgeschildert. Wir sind trotz der Ausschilderung am Camp vorbeigefahren, sodaß Teddy uns mit seinem Offroader erstmal einfangen mußte.

Das Gelände hat uns gleich von Anfang an sehr gut gefallen und es war genau das Richtige für den Bug. Nachdem wir uns einen schönen Stellplatz für Auto und Anhänger gesucht haben, wurde der Buggy abgeladen und so geparkt, dass die anderen nicht an der Einfahrt vorbeifahren.

Da wir erst später mit dem Rest der Truppe rechneten, wollte Teddy noch mal mit seinem Offroad-Suzuki ins Gelände um noch ein paar Fotos zu machen.

Da konnte ich natürlich nicht Nein sagen und sprang mit auf das Auto.

Ich muß gestehen, dass es ein unvergeßliches Erlebnis war, einmal in solch einem Auto durch das Gelände zu fahren. Ich habe ja schon oft die Berichte im Fernsehen verfolgt, aber einmal in einem echten Offroader zu sitzen und selber dabei zu sein, habe ich mir nicht träumen lassen.

Absolut unvergeßlich dieses Erlebnis !!!!!!

Nachdem wir mit dem Auto durch’s Gelände gefahren sind, wollte ich an einer anderen Stelle ebenfalls mit dem Buggy durch das Gelände fahren.

Gesagt, getan. Also zurück zum Camp und den Buggy angeworfen. Da das Gelände optimal für der Offroadsport hergerichtet wurde, war es kein Problem für ihn einen passenden Parcour zu finden und auch gleich zu durchfahren.

Nachdem ich gerade zum zweiten Durchgang Anlauf nehmen wollte, kamen mir Wolfgang mit Familie und Wohnwagen, sowie Herrmann mit Kirsten und Buggy entgegen. Also folgte erstmal die Einweisung ins Camp und es folgte eine herzliche Begrüßung !!

So nach und nach trudelten dann auch noch weitere Teilnehmer ( Martin, Michael mit Alisha, Rene, Lars, Mike usw. ). (entschuldigt, wenn ich nicht alle aufzähle, ist keine böse Absicht !!!! )

Und schon begann der gemütliche Teil des Wochenendes. Wir saßen zusammen am Lagerfeuer und jeder berichtete über seine Anreise. Nachdem wir uns so langsam alle ein wenig warm geredet hatten, machten wir uns auf, um unsere Zimmer zu besichtigen und beim Hausherren anzumelden.

Der Chef Wurzelsepp war echt ein uriger Typ.

Also auf zum Haupthaus, wo sich die Zimmer befanden.

Wir hatten ja keine großen Erwartungen an die Zimmer. Aber diese wurde echt noch übertroffen..... Naja, nicht im Positiven.

Aber wie es sich für echte Offroader gehört, waren die Zimmer / Duschen / Toiletten nur was für harte Männer und Frauen. Als Betten gab es Doppelstockbetten aus NVA-Zeit, so durchgelegen waren die auch. In den Waschräumen gab es nur Kaltwasser und Duschen waren erst gar nicht vorhanden.

Na dann, auf in ein hartes Wochenende !!!

Aber da wir ja ein klasse Wetter mit fast 17 Grad und Sonnenschein hatten, kann es ja nicht so schlimm werden.

Es wurde langsam dunkler, Wolfgang, Hermann und ich konnten einfach nicht still am Feuer sitzen. Wir haben uns zwischendurch immer wieder die Buggys geschnappt und sind durch das Gelände geheizt.

Man war das ein Spaß, einmal nicht alleine unterwegs sein zu müssen !!!!!!!

In dieser Nacht haben wir so einige Runden auf dem Gelände gedreht und div. Sprit durch den Vergaser gejagt.

Aber wir freuten uns auf den Samstag, da hatte Teddy eine Ausfahrt organisiert. Wir sind dann nach ein paar Bierchen gegen 01.00 Uhr ins Bett gegangen und versuchten in den Hängematten zu schlafen.


22.04.2006


So, der Morgen beginnt sehr früh. Ich werde so gegen 06.30 Uhr wach und muß feststellen, dass es in der Nacht richtig stark geregnet hat und der Himmel voller Wolken hängt.

Na so ein Scheiß !!!!!

Wir hoffen, dass es besser wird, aber da wird nichts drauß, das kann ich schon einmal sagen. Wir haben dann erstmal auf dem Zimmer Kaffee gekocht, da wir die einzigen waren, die Strom hatten.

Also rein in den Bug und ganz ganz vorsichtig über das Gelände, damit wir uns nicht gleich so richtig einsauen.

Wir kommen auch recht sauber im Camp an und der Rest der Bande schläft noch.

Nach einem kleinen Frühstück mit Bratwurst vom Grill (Mmmmmhhhh......lecker......)

waren dann gegen 11.30 Uhr alle soweit fertig, dass wir zur gemeinsamen Ausfahrt starten konnten. Da das Wetter bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser geworden ist, sondern immer dunklere Wolken am Himmel aufzogen, hatten wir uns schon warm angezogen.

Aber wir hatten das Gelände noch gar nicht richtig verlassen, da begann es auch schon richtig doll an zu regnen. Na das wird ja ne schöne Ausfahrt....

Und es regnete immer stärker, sodaß wir mit den Helmen teilweise nichts mehr sehen konnten. Zu diesem Zeitpunkt bewunderte ich den Hermann, der einfach nur mit Sonnenbrille bekleidet mit dem Bug unterwegs war. Nach mehreren kleinen Stop’s haben wir dann gegen 14.00 Uhr die Tankstelle in Wieste erreicht. Nachdem dann alle noch einmal getankt hatten, entschlossen wir uns, in einem Eiskaffee für die nötige Wärme von innen zu sorgen.

Also gab es erstmal div. heiße Kaffee und ein paar Snacks. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zu unserem Camp. Zu unser aller Freude, haben sich die Regenwolken verzogen und die Sonne schien wieder vom Himmel.

Im Camp angekommen, teilte uns Teddy mit, dass er ein Buggyrennen vorbereitet hat. Wir waren alle erstaunt, wie das funktionieren soll, aber wir ließen uns überraschen und folgten ihm zum vorbereiteten Parcour.

Das Team von Tupper Teddy hatte in einem nahegelegenem Waldstück einen Parcour mit kleinen roten Fähnchen abgesteckt. Auch hier noch einmal einen großen DANK an Bernd, der in zwei Stunden die Fähnchen verteilt hat !!!!!!!! Wir sind dann zusammen mit Wolfgang, Michael, Mike die Strecke abgelaufen und waren von Anfang an begeistert.

Das Rennen sollte über eine Stunde gehen und wer in dieser Zeit die meisten Runden geschafft hatte sollte der Gewinner sein.

Na, da waren wir schon skeptisch. 1 Stunde mit dem Buggy durch das Gelände, das hatte noch keiner mit dem Buggy gemacht. Aber irgendwie packte uns der Ehrgeiz und wir mußten es einfach mal probieren.

Es folgte ein sogenannter Le Mans - Start und es war schon schwierig, sich bei der Fahrt anzuschnallen.

Der Kurs verlief dann durch den Wald, über zahlreiche kleine Huckel, führte dann in kleinen und größeren Kurven weiter durch den Wald. Danach folgte ein kleinerer Hügel, hinter dem es schön bergab ging und anschließend eine 90 Grad Kurve zwischen zwei Bäumen durch folgte.

Das war ganz schön eng... Nach zwei weiteren Kurven folgte eine richtige Anhöhe, die aber von den Buggys super bewältigt wurden. Nach der Abfahrt folgte dann eine große ebene Freifläche auf der man schön driften konnte.

Das war ein Heidenspaß !!!!!!

Ich muß ehrlich gestehen, dass ich nicht die ganze Zeit durchgehalten habe. Wir sind 10 Minuten vor dem offiziellen Ende ausgestiegen, da meine Kraft in den Armen und meine Konzentration stark nachgelassen hatte.

Nun mußte ich feststellen, dass doch der linke vordere Kotflügel gerissen war. Das war also das knallende Geräusch, welches ich im Wald gehört hatte. Naja, man sollte die großen Äste das nächste Mal einfach vorher wegräumen.

Aber ich muß sagen, dass alle Bugrider dieses Rennen ohne einen weiteren Schaden überstanden haben. Und wieder muß ich sagen, dass es das richtige Fun-Fahrzeug ist !!!!!!!!!!!

Wir hätten alle nicht gedacht, dass die Buggys dieses Rennen heil überstehen. Nach diesem Rennen sind wir dann wieder ins Camp und haben einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer verbracht. Wobei dieser Abend ein wenig ruhiger verlief, da alle von der Ausfahrt und dem anschleißenden Rennen doch sehr geschafft waren.

Wir können nur eines sagen :

Das war absolut Spitze !!!!!!!!!!

Danke Teddy für solch ein tolles Erlebnis !!!!!!!!!!


23.04.2006


Nun ist das Wochenende schon fast vorbei. Wir wollen alle irgendwie nicht nach Hause. Die Stimmung ist ein wenig gedrückt, da alle schon wieder an das Packen und Verstauen der Buggys denken. Wir fangen alle so langsam an zu packen, obwohl keiner so richtig Lust hat wieder nach Hause zu fahren nach so einem tollen Wochenende.

Wer will nach so einem Wochenende schon nach Hause ?? :-(

Gegen 12.30 Uhr brechen wir dann alle gemeinsam Richtung Autobahn auf.

An der Autobahnauffahrt zur A 2 trennen sich dann unsere Wege........leider.

Aber wir möchten uns noch einmal bei allen für das tolle Wochenende bedanken !!!!!!!!!!!!!!!

Es hat einen riesigen Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Treffen im Mai !!!!!

Die Bilder zu diesem Bericht findet ihr in der Rubrik Treffen !!!


25.04.2006


Wir sind nun schon 1250 KM mit dem Buggy unterwegs gewesen. Und er hört sich im Moment wirklich nicht gut an. Er muß bei dem Geländeritt doch ein wenig gelitten haben.

Bis 50 Km/h läuft er eigentlich ganz gut, aber bei 60 Km/h beginnt so ein schleifendes Geräusch immer lauter zu werden. Wo das herkommt, kann ich noch nicht sagen.

Wenn ich bei dieser Geschwindigkeit kräftig Gas gebe, habe ich das Gefühl, dass das Heck nach links ausbrechen will. Oder nur das hintere linke Rad angetrieben wird.

Ich werde dann morgen den Buggy erst einmal putzen und dann die Antriebswellen ausbauen und anschauen. Wenn ich die hintere rechte Antriebswelle anfasse, hat sie schon wesentlich mehr Spiel wie vorher.

Na mal schauen, woran es liegt.

Ich werde weiter berichten ........


26.04.2006


Der Buggy wird heute auseinander gebaut. Das ist das erstemal, dass wir ihn auseinander nehmen. Aber der Dreck vom Event ist so verteilt, dass wir keine andere Möglichkeit haben.

Zuerst wird er mit einem Hochdruckreiniger einmal richtig abgesprüht. Ja, ja Peter ich passe schon auf, dass ich den Strahl nicht direkt in die Box und Stecker Halte . :-))

Nun ist der grobe Dreck ab und die Sitze, Gurte, Polster am Rahmen werden abgebaut. Ich habe nicht gedacht, dass das so schnell geht. Nun kann man erstmal sehen, wo der ganze Dreck sitzt. So nach und nach bekommt er seine schwarze Farbe wieder.

Wobei Tanja immer wieder sagt, dass ihr der Buggy mit dem ganzen Dreck besser gefallen hat. Naja, geputzt sieht er meiner Meinung nach doch besser aus.

Danach schieben wir ihn in die Garage und bocken ihn an den Hinterrädern auf.

Um den Geräuschen einmal auf den Grund zu gehen, lasse ich den Buggy an und im Vorwärtsgang einmal richtig bis 65 Km/h laufen.So hört er sich gut an. Bis auf ein plötzliches Jaulen. Woher das kommt kann Tanja auch nicht sagen, obwohl sie hinter dem Buggy steht.

So und nun hab ich nen Scheiß: Ich finde meine 15ner Ratschen-Nuß nicht.

Die brauch ich, um die Räder abzubekommen. Eine Stunde suchen und nicht gefunden.

Man bin ich sauer.

So nun hab ich auch keine Lust mehr zu putzen und ich gebe entnervt auf ....

Feierabend für heute.


27.04.2006


So, ein neuer Tag, ein neues Glück.

Auf zum Baumarkt und ne 15’Nuß gekauft. Ja, ja, dabei bleibt es natürlich nicht. Noch einen Kunststoff - Reparaturkit in den Wagen, div. Kabelbinder, Rohrisolierung, Klebeband und und und.....

Wer kennt das nicht, einmal kurz in den Baumarkt und der Wagen ist voll.

Da wir immer nicht wußten wohin mit dem ganzen Kram, den man im Buggy mitschleppt, muß ein Aufbewahrungsgefäß her. Aber was nimmt man ??

Beim Treffen in Peckfitz haben wir je einige Möglichkeiten gesehen.

Ein Motorradkoffer aus Kunststoff gefällt uns nicht, ein Werkzeugkoffer aus Alu ist zu klein. Also haben wir im Internet gestöbert und ich habe ne wasserdichte Kiste aus Alu bei Globetrotter gesehen.


Die Maße sind 58 x 38 x 37 cm und kostet 74,95 Euro.

Ob das wohl reicht, leider haben wir oben zwischen den Streben nur 57,5 cm Platz.

Wie haben die wohl gemessen ??

Also rein ins Auto und auf zu Globetrotter in Steglitz.

Nun stehe ich vor der Kiste und muß feststellen, dass sie doch ganz schön hoch ist.

Meiner Meinung nach ZU hoch. Daneben steht nun die Kleinere mit einer Höhe von 27,5 cm.

Und ich messe die Breite noch einmal nach und siehe da, es sind nur 56,5 cm von Kante zu Kante.

Klasse, das passt ja hervorragend.

Also nehme ich sie mit und freue mich schon wieder auf’s Schrauben. Zu Hause werden dann ersteinmal die hinteren Räder abgeschraubt und die Stoßdämpfer ausgebaut. Danach folgen dann die Schwingen und die Antriebswellen.

Die Antriebswellen sind beide in Ordnung !! Beide !!!!

Bei dieser Gelegenheit stelle ich die Stoßdämpfer gleich ein wenig härter ein, weil ich gesehen habe, dass die Reifen im Gelände immer gegen die Schutzblechhalter stoßen.

So, nun wird der Deckel vom Luftfilter entfernt und auch gleich schön geputzt. Danach folgt der Deckel von der Variomatik. Ich mach das ganz vorsichtig, ich habe nämlich keine Dichtung hier und hoffe, dass die Dichtung nicht zerreißt. Puh, alles geklappt, Dichtung ist ganz geblieben und auch der Riemen sieht aus wie neu !!!

Alles im Grünen bereich !!!!

So nun wird alles schön gefettet und wieder zusammengebaut. Wie ich das im Moment sehe, können die Geräusche nur aus dem Getriebe kommen. ABER, da in drei Wochen das Treffen in Köln ist und ich das Getriebe noch nie auseinandergebaut habe, lasse ich das auch lieber ersteinmal.

Ich habe die Befürchtung, dass ich das bis zum Treffen nicht mehr zusammengebaut bekomme. Ich weiß, ich bin ein kleiner Schisser !!!

Aber ich steh dazu !!

So und nun ist hinten alles wieder dran und ich lasse den Buggy noch einmal an und siehe da, kein jaulendes Geräusch mehr zu hören.

War es doch was anderes, was da Krach gemacht hat ?? Ich weiß es noch nicht !!!

Da es gerade anfängt zu regnen, lasse ich die geplante Probefahrt ausfallen und widme mich den Vorderachsen. Auch hier wird alles ausgebaut, gereinigt und schön gefettet.

Danach bauen wir den Rest wieder zusammen und fangen an die Arbeiten für den Dachkoffer vorzubereiten. Die Rohrisolierungen werden zugeschnitten und mit Klebeband umwickelt.

Danach schneide ich das Lochband zu und fange an, es anzupassen.

Sieht gut aus der Koffer, wie er so da oben steht. Zu diesem Zeitpunkt wird mir klar, dass meine Entscheidung, den kleineren Koffer zu nehmen, die Richtige war, der größere wäre 13 cm höher gewesen und der hätte gar nicht zu dem Buggy gepasst. So sieht es schon richtig gut aus.

Also noch die Löcher in der Koffer gebohrt, kleine Bleche von inner gegengesetzt und alles schön festgeschraubt. Es ist schon erstaunlich, wie schnell so die Zeit in der Garage vergeht.

Ich kann die Frauen verstehen, wenn sie manchmal über ihre Männer meckern, dass sie die ganze Zeit in der Garage basteln. Aber man merkt die Zeit einfach nicht !!!!

Deshalb möchte ich hier einmal einen Dank an unsere Frauen aussprechen, die mit unserem doch recht zeitaufwändigen Hobby leben und es akzeptieren !!!!

So nun ist es schon so spät, dass die Probefahrt wieder ausfallen muß. Außerdem muß ich ja erst noch den vorderen linken Kotflügel kleben, dass werde ich dann am Samstag Vormittag machen.

Nun glänzt der Buggy wieder in seinem tollen schwarz und wartet auf die nächste Ausfahrt.

Aber inzwischen stehen 1380 KM auf der Uhr.

Das war’s jetzt ersteinmal..... ich schreib weiter.....

....bis die Tage....


29.04.2006


Und weiter geht es.......

Heute klebe ich den Kotflügel. Mit Glasfasermatte und Kleber wird der Riss erst einmal geflickt. Das muß dann halten bis zum Großen Treffen.

Das Wetter ist nicht so gut, sodaß wir den Buggy in der Garage lassen.


30.04.2006


Heute ist richtig schönes Wetter, blauer Himmel und das Thermometer zeigt 20 Grad.

Beim Stöbern im Internet finde ich die Seite von der Spinnerbrücke in Berlin ( seit Jahrzehnten ein großer Treffpunkt für Motorradfahrer ).

Mit Freude lese ich dort, dass an diesem Wochenende die Motorradsaison mit einem Fest eröffnet wird.

Wir entschließen uns an dieser Saison-Eröffnungs-Party mit unserem Buggy teilzunehmen und schwingen uns in unsere Klamotten.

Auf dieses Wetter haben wir den ganzen Winter gewartet. Nach 45 min. treffen wir ein und es ist die Hölle los. Motorräder, so weit das Auge reicht !!!!!!!!

Kaum taucht der Buggy auf, werden auch schon die Fotoapparate gezückt und wir werden abgelichtet. Daran merkt man, dass diese Gefährte in Berlin noch eine Seltenheit sind. Nachdem der Buggy geparkt ist, wird er auch schon umlagert.

Wir verbringen eine paar schöne Stunden und machen uns wieder auf den Heimweg. Ich muß aber feststellen, dass die Geräusche und das Vibrieren nicht nachgelassen haben. Ich habe eher das Gefühl, dass es auf der Rückfahrt noch schlimmer geworden ist.

Also stellen wir den Buggy in die Garage und ran an den Rechner und in das Forum eingeloggt. Nach längerem Chat mit Hermann, bekomme ich den Tipp, das es sich bei dem Verhalten des Buggy’s doch um die Antriebswellen handeln müßte.

Daraufhin schreibe ich Peter eine Mail und bestelle gleich beide Antriebswellen. Achja, ich habe ja ganz vergessen, dass der Lüfter auch nicht mehr funktionierte. Das Lüfterrad ist ausgeschlagen und das Rad klappert ohne Ende.

Da sich der Lüfter nicht einschaltet, überbrücke ich den Stromkreis. Aber es passiert nichts !

Somit bestelle ich auch gleich noch einen Kühlerlüfter mit. Da ich nicht genau weiß, wodurch die Vibrationen und die Geräusche entstehen, bleibt der Buggy die nächsten Tage in der Garage.

Schade, es sind die ersten schönen Sonnentage im Jahr und der Buggy steht in der Garage :-((




02.05.2006


Heute telefoniere ich noch einmal mit Peter und er teilt mir mit, dass alle Teile vorrätig sind und er sie gleich auf die Reise schickt. Das ist klasse, dann kann der Bug ja wieder rollen....


04.05.2006


Gerade hat der Postbote die Teile gebracht. Cool, die Sonne scheint und ich fange gleich an, den Buggy wieder auseinander zu bauen.

Nun kann ich es ja!! Das Wechseln der Antriebswellen dauert ca. 1 Stunde.

Da es so warm ist, fahre ich das erste mal in T-Shirt und kurzer Hose. Ist das ein gei... Gefühl !!!

Darauf habe ich jetzt 6 Monate gewartet.

Einmal ohne Motorradkombi und Helm unterwegs zu sein. Juhu, es hört sich klasse an, die Geräusche und auch das Vibrieren sind weg.....

Also doch die Antriebswellen..

Ich kann es einfach nicht lassen und düse noch ne Stunde einfach so in der Gegend herum.

Einfach toll.........


08.05.2006


Das Wetter ist weiterhin sommerlich und der Buggy rollt und rollt und rollt......

Inzwischen zeigt der Tacho 1560 KM.


09.05.2006-

10.05.2006


Der Bug rollt nun jeden Tag. Das Auto kennt uns schon gar nicht mehr....:-))

Ob zum Italiener um die Ecke, shoppen oder einfach nur so.......der Buggy ist immer dabei.

Da das Große Treffen in Köln immer näher rückt, kümmere ich mich mal um die so heißbegehrten Aufkleber.

Dass die Resonanz im Forum so groß ist, hatte ich ja nicht gedacht.

Aber nun sind sie in Arbeit und werden in der nächsten Woche fertig sein. Da mir die Ideen ja nicht ausgehen, hab ich auch noch ein paar Überraschungen im Gepäck..

Ja, Jungs und Mädels (wenn ihr das hier schon vorher lesen solltet), ihr braucht gar nicht Fragen, ich sag nichts !!!!!!!

Achja, heute abend war wieder regelmäßiges Treffen mit den Kumpels in der Stammkneipe und was soll ich sagen: Tanja ist das erste Mal mit dem Buggy gefahren. So wie es ausgesehen hat, hat es ihr auch richitg Spaß gemacht !!! :-)


13.05.2006


Heute ist Samstag und das Wetter, na ja, nicht so doll. Wir hatten uns schon so auf ein schönes Wochenende mit dem Bug gefreut. Was soll’s, müssen wir uns wärmer anziehen.

Wir machen uns auf den Weg nach Storkow, wo Pfingsten eine neue Buggy - Rennstrecke eröffnet werden soll. Nachdem uns ein Anzeige in die Hände gefallen ist, hatten wir schon Kontakt mit dem zukünftigen Betreiber aufgenommen.

Wir sind zu 11.00 Uhr mit ihm verabredet.

Mit den neuen Antriebswellen rennt der Buggy wieder, wie eine Biene...

Wir treffen auch pünktlich in dem Gewerbegebiet in Storkow ein. Die Bahn liegt außerhalb, ist aber leicht zu finden. Der Inhaber des Geländes führt uns herum und wir begutachten die halbfertige Strecke.

Sie ist ca. 800 m lang und ich würde sie als hügelig bezeichnen. Wenn ich die Strecke mit der aus Peckfitz vergleiche, ist es eher eine Hochgeschwindigkeitsstrecke

Wir werden auf alle Fälle zu Pfingsten bei der Eröffnung dabei sein. Vielleicht treiben wir ja noch ein paar Gleichgesinnte auf. Ach, ich hab ja ganz vergessen, dass wir wirklich nicht alleine sind hier in Berlin.

In Berlin-Rudow stand am Freitag, hinter PKW’s versteckt ein Kart.

Aber leider ohne Fahrer...:-((

In Berlin-Lichtenrade und Neukölln wurde auch schon ein Kart gesichtet. Kumpels haben erzählt, dass in Berlin-Adlershof ein Buggy als Werbefahrzeug für eine Fahrschule steht. Warum sehen wir denn keinen, wenn wir unterwegs sind.

Aber wir haben jetzt vorgesorgt. Wir haben uns Visitenkarten geholt, um die dann zusammen mit einem Aufkleber ans Lenkrad zu pappen und hoffen, dass sich die Fahrer dann melden. Der Sommer fängt ja erst an.

Jetzt bin ich aber schön vom Thema weg....tztztz.....

So, nach ca. 1 1/2 Stunden machen wir uns auf den Rückweg in Richtung Berlin.

Wir hatten am Vormittag noch mit Frank (fährt einen Kasea 150, 2 - Sitzer ) in Berlin-Mariendorf bei POLO verabredet. Er war über unseren Anruf sehr erfreut und hat sofort zugesagt.

Also fahren wir ganz gemütlich in Richtung POLO. Und was soll ich sagen, wir kommen unserem Ziel immer näher und die Regenwolken werden immer dicker.

Bäh...Damit haben wir ja nun wirklich nicht gerechnet. Aber wir haben ja Regenkombis im Koffer...

Und was soll ich sagen, es fallen ein paar feine Tropfen und wir lassen die Kombis im Koffer. So schlimm kann es ja nicht werden.

Ja,ja,ja, man soll nicht denken..... Es dauert keine 5 Minuten und es beginnt ein Platzregen.

Und wir schön mit Jeans im Buggy. Keine Brücke in der Nähe und für die Regenkombis ist es nun auch zu spät.....

Wir fahren weiter und werden an roten Ampel schön ausgelacht, wie wir da so ohne Dach voll im Regen stehen. Aber da müssen wir jetzt durch....

Kurz vor dem Ziel ist die Straße schön leer und nass. Genau richtig für ein paar schöne Drift’s. :-))))

So und was soll ich sagen, wir kommen bei Polo auf dem Parkplatz an und es regnet nicht mehr... Schöne Scheiße.....

Jetzt mit den nassen Klamotten rein in den Laden und einkaufen....

Danach erstmal einen Kaffee und hoffen, dass Frank bei dem Regen überhaupt kommt. Und er kommt, zwar ne halbe Stunde später ( er war pfiffig, hat die Wolken gesehen und ein wenig gewartet ).

Und schon stehen 2 Buggys auf dem Parkplatz von POLO.

Und sie werden ungläubig, teilweise belustigt bestaunt. Nachdem wir uns zwei Stunden nett unterhalten haben, machen wir uns auf den Weg durch die Stadt. Ist das ein Gefühl, mal nicht alleine durch die Stadt zu düsen..

Noch ein Kaffee bei Frank auf der Terrasse und wir machen uns auf den Heimweg.

Diesmal ziehen wir natürlich unsere Regenkombis gleich an, da die Wolken wieder richtig dunkel werden. Auf der Rückfahrt macht der Bug Plötzlich solch einen Krach, dass ich mir Watte in die Ohren stecken muß. Wo kommt denn nun schon wieder das Geräusch her ????

Ich werd schon wieder ganz unruhig. Da wir noch tanken müssen, schaue ich gleich auf der Tanke nach und die “Lärmquelle” ist schnell gefunden.

Es ist die Kennzeichenhalterung, die an einem kleinen Schweißpunkt gerissen ist und sich durch die Vibrationen des Kennzeichen ständig bewegt. Dabei entsteht dann das eklige Geräusch.. Dann weiß ich ja wenigstens, wo es herkommt.

Wir fahren noch zum Italiener und was soll ich sagen, kein einziger Tropfen Regen kam vom Himmel. Schön, dass wir die Kombis angezogen haben.....

So langsam neigt sich der Tag dem Ende und wir haben unser

1. Berliner Buggy Treffen erlebt.

Es war zwar noch sehr übersichtlich, aber das wird sich ja hoffentlich noch ändern.


14.05.2006


Da ich noch kein Schweißgerät auftreiben konnte, habe ich einfach zwei kleine Keile in den Hohlraum der Kennzeichenhalterung geschoben und......

Juhu, es quietscht nicht mehr !!!!!

Ich wußte gar nicht, dass so ne kleine Stelle solch arge Geräusch verursachen kann...

Der Buggy läuft jetzt auch vom Geräusch her wie eine Biene.

Er hat jetzt genau 2010 Km auf dem Tacho.

Tanja hat Muskelkater in den Oberarmen vom Lenken. Ja, ja,er ist eben kein Auto im Servolenkung. Aber ich kenne das ja auch mit dem Muskelkater, nach dem Rennen in Peckfitz hat mir auch alles weh getan. Aber das gehört nunmal dazu.


15.05.2006-

23.05.2006


In dieser Woche passiert nichts aufregendes, außer dass unsere Vorbereitungen für das Treffen in Köln laufen. Wir sind weiterhin mit dem Buggy ohne Vorkommnisse unterwegs.

Heute Abend hole ich noch den Anhänger von der Vermietung ab, damit es morgen früh gleich losgehen kann. Doch, ich hab’s ja fast vergessen. Wir haben uns neue Motorradkombis gekauft !!! Die waren bei Hein Gericke im Lagerverkauf ordentlich heruntergesetzt und haben endlich nicht mehr die dicken Protektoren, die wir ja beim Buggy nicht brauchen.


24.05.2006


Der Tag beginnt früh. Ich bin aus dem Nachtdienst gekommen und Tanja hat Patric schon am Vorabend abgeholt. Ich bin also um 06.00 Uhr zu Hause und fange schon langsam an, unsere vorgepackten Sachen zu verstauen. Der Buggy wird ordentlich auf dem Anhänger festgemacht. Wir haben schon wenig eingepackt, dachten wir !!! Aber plötzlich nimmt es gar kein Ende mehr mit den Klamotten.

Langsam werde ich unruhig und will los. Tanja und Patric sind auch schon fertig und wir machen uns auf den Weg nach Köln. Sind ja nur 597 km mit Anhänger und einer erlaubten Geschwindigkeit von 80 Km/h. Das kann ja lustig werden.

Da ich ja aus dem Nachtdienst gekommen bin, fährt Tanja das erstemal mit Anhänger. Ein bißchen Bammel hat sie schon, aber was soll sie machen :-)), ich muß ja schlafen. Es läuft prima, die Straßen sind einigermaßen leer und Tanja frißt Kilometer...

Dann fahr ich weiter und was soll ich sagen, kaum sitze ich ein paar Kilometer am Lenkrad. Werd ich auch schon angehalten. Ja, was hab ich getan ???

Ja, der BMW mit dem Anhänger läuft so gut, dass ich doch tatsächlich ein Überholverbot übersehen habe. :-)) Und da rechts nur LKW’s wie auf der Perlenschnur gefahren sind......dachte ich....naja, man sollte nicht denken !! Also schön die Papiere vorgezeigt und nen Knöllchen für 40 Euro bekommen.

Außerdem gab’s ne Ermahnung über die Geschwindigkeit ....sie sollte doch nur so hoch sein, dass wir mit den LKW mitschwimmen....

Wie schnell war ich nur ??? Ich kann mich nicht erinnern ;-)

So, das hat Zeit gekostet...und das ärgert mich am Meisten.. Aber die Fahrt geht störungsfrei weiter, bis wir kurz vor Köln zum Verteiler kommen. Man, das kann doch nicht wahr sein. Das Navi zeigt noch 13 KM und hier ist alles dicht. Nur Schritttempo.. Da fährt man 584 Km ohne Vorkommnisse und nun das.

Naja, ist ja nicht mehr weit..

Plötzlich ruft Wolfgang ( aus dem Forum an ) und fragt ob wir schon unterwegs sind. Ja, Wolfgang wir sind schon fast da...mach schon mal ein Bier fertig !!! Trotz Navi verfahren wir uns, aber das liegt an einer Baustelle, die auf der Uferstraße entstanden ist. Somit kurven wir ein wenig herum, finden dann aber den Campingplatz.

Wir haben es jetzt 18.00 Uhr. Wolfgang, Hermann, Martin und Pit sind schon da. Es ist schön bekannte Gesichter wiederzusehen und andere, die man aus dem Forum schon kennt einmal persönlich kennenzulernen.

Natürlich möchte ich hier auch nicht die Familienmitglieder vergessen. Unsere Freude euch auch wiederzusehen ist ebenfalls groß und wir möchten es nicht versäumen dass hier zu erwähnen !!!!!

Nach der langen Tour erstmal ein kühles Kölsch und dann fangen wir auch schon an den Bug abzuladen, das Zelt aufzubauen und alles so gut es geht im Zelt und Auto zu verpacken..

Ach Mensch, der Martin. Wir haben ja extra noch ein paar Kekse zum Frühstück für ihn mitgebracht, weil sie ihm in Peckfitz so gut geschmeckt haben.... Mal sehen, ob er sich freut.....grins...

So langsam füllt sich der Platz, Teddy, Peter, Matthias, Frank usw.... trudeln auf dem Platz ein.

Sorry, wenn ich jetzt jemanden vergessen habe hier zu erwähnen....aber nicht traurig sein...wir haben euch nicht vergessen, ihr seid alle in unseren Köpfen....

Auch die Reihenfolge des Eintreffen kann ich nicht genau nachvollziehen...ich hätte mitschreiben müssen, um das zu behalten....

Peter kommt dann auf die Idee den Ralf ( herzliche Grüße von hier noch einmal !!!!!!! ) im Krankenhaus zu besuchen. Er wollte auch am Treffen teilnehmen, wurde aber gesundheitlich “aus dem Verkehr” gezogen.

Es ist inzwischen schon fast halb neun und Tanja fährt mit Patric in unserem Buggy und ich darf den Adly von Martin fahren. Martin, ich danke dir hier auch noch einmal, dass ich mit dem unterwegs sein durfte !!!!!!!

Ich muß sagen, dass es schon ein Erlebnis war, so einen Adly einmal zu fahren. Ich habe nicht gedacht, dass der so gut und flott unterwegs ist.

Im Gegensatz zu unserem Buggy springt er zwar mehr, aber es ist nicht unangenehm. Im Großen und Ganzen ist der Adly ein cooles Fahrzeug, nur kann man damit nur alleine fahren. Aber dafür ist er mit dem 150’er Motor vollkommen ausreichend.

Jetzt schreit nicht alle, ja, schneller könnte man immer unterwegs sein !!!

Wir sind dann ziemlich spät wieder zurück und wir lernen ständig neue Gesichter kennen. Anfangs ist es doch schwer die Nicknamen mit den Realen zu verbinden. Aber (wie sagt Hermann immer so schön ) bei einer Ansammlung verrückter Charaktere ist das auch kein Wunder. :-))

Wir verbringen noch ein paar gemütliche Stunden und ziehen uns dann in unser kleines Zelt zurück. Und das soll für drei man (Mann) sein ????

Ich kann’s nicht glauben....ist das eng...aber vier Nächte werden wir schon überstehen...


25.05.2006


Nachdem wir schlecht geschlafen haben in diesem kleinen Zelt, werden wir schon früh wach. Da ein großes Zelt aufgebaut wurde, sind schon einige Personen zu erkennen, die noch früher aufgestanden sind.

Man ich sollte mal meine Augen aufmachen...Ich kann keinen erkennen. Also hin und mal nachgeschaut. Und siehe da, die Kisten...Sie hat schon Kaffee gekocht und ist schon dabei alles für ein Frühstück vorzubereiten.

Och, der Kaffee wirkt Wunder und die Lebensgeister kehren wieder in unsere Körper zurück..:-))

Das ist das schöne an solchen Treffen, jeder trägt zu einem Frühstück einen Teil bei und und der Tag kann beginnen. Das hat uns in Peckfitz schon so gut gefallen !!!!

Nach und nach treffen weitere Teilnehmer ein und der Platz füllt sich stetig... Das Wetter ist ganz gut. Naja, was heißt ganz gut, es regnet nicht und das ist ja schon mal was. Heute ist eine Tour über Bad Breising nach Bad Hönningen geplant.

Irgendwann, mit viel Verspätung setzt sich die Karavane von Fahrzeugen in Bewegung. Diesmal fahren Tanja und ich in unserem Buggy und Patric darf bei Wolfgang mitfahren.

Da hat er ja genau den Richtigen erwischt !!!! Den schnellsten Buggy und auch noch den rasantesten Fahrer. Das wird ihm einen Spaß bereiten, da kann er sicher sein !!

Es geht kreuz und quer durch die Stadt und was weiß ich wo lang. Wenn man sich nicht auskennt, fährt man einfach den anderen Fahrzegen hinterher und hofft, dass man nicht abreißt. Da es doch einige Fahrzeuge sind, kommen wir nicht allzuschnell vorwärts. Aber es macht riesig Spaß mit einer solch großen Truppe unterwegs zu sein !!

Das ist mal was anderes, als immer nur alleine durch die Gegend zu fahren. Also fahren wir immer schön mit und stehen plötzlich an einer Fähre. Die Augen der Passanten werden immer größer,je mehr Fahrzeuge auftauche. Also rauf auf die Fähre.

Ist das ein Bild, ich hab sie nicht gezählt, aber so ca. 25 Fahrzeuge werden es schon gewesen sein.

Ein tolles Bild !!!

Und Fotos wurden auch genügend gemacht !!

Und dann weiter durch das Städtchen. Viele Bewunderer vor allem für die Karts waren da schon vorhanden. Und das Wetter hat sich doch ganz gut gehalten, bis auf ein paar Tropfen haben wir heute ncht viel abbekommen. Zurück auf dem Platz würde dann der gemütliche Teil des Abend’s eingeläutet.

So mit Grillen, Kölsch vom Faß, Weinbrand mit Cola ( einen schönen Gruß an Udo !!! ).

Der Abend wurde ziemlich lang, sodaß wir irgendwann, wann weiß ich nich mehr, geschafft im Zelt eingeschlafen sind. Wir wurden nur in der Nacht einige Male wach, da rs doch stark angefangen hat zu regnen.

Hoffentlich hört das noch am morgen auf !!!!!!


26.05.2006


Die Nacht ist wieder vorbei und der Himmel weint. Was haben wir nur verbrochen ??????

Wieder ein gemeinsames Frühstück, dank unserer guten Seele Kisten !!!!!

Heute soll es Richtung Nürburgring gehen, wo Wolfgang einen Platz für ein Buggy-Rennen aufgetan hat. Teddy, Martin, Wolfgang mit Familie machen sich schon früh auf den Weg mit den Buggys auf dem Anhänger. Sie wollen der Parcour schon aufbauen und abstecken.

Es regnet und regnet. Es will einfach nicht aufhören.

Wir machen uns in strömendem Regen mit der ganzen Truppe auf den Weg in Richtung Nürburgring. Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt durch die Gegend erreichen wir eine Tankstelle und nach Tankstopp und kurzer Kaffeepause ist die Stimmung bei einigen Teilnehmern am Tiefpunkt. Es sind noch ca. 50 Kilometer bis zum Ring und der Regen ist unverändert stark. Einige sind jetzt schon komplett naß und haben nicht wirklich Lust noch weiterzufahren. Da stimmen wir nun ab, wer weiterfahren will oder wer nicht. Die Hälfte entscheidet sich wieder zurück zum Platz zu fahren.

Da Tanja und ich dank der Regenkombis doch trocken sind wollen wir natürlich zum Ring. Darauf haben wir uns im Vorfeld so gefreut, dass wir uns das auch nicht entgehen lassen wollen.

Peter meinte dann, ob wir es nicht versuchen wollen, die letzten 40 KM über die Autobahn zum Ring zu fahren. Wir stimmen ab und fahren auf die Autobahn.

Na das war ein Scheiß. In der Kolonne mit 3 Buggy’s und 3 Kart’s fühlten wir uns wie in einer Waschanlage. Es war unglaublich und dieses Erlebnis möchte ich jedem ersparen.

Wir möchten auch jedem Abraten, bei Dauerregen mit den Bug’s oder Kart’s auf die Autobahn zu fahren. Nach ca. 5 Km sind wir dann auf einen Parkplatz und haben entschieden nicht weiter zum Ring zu fahren, da ich der Einzige war, der wirklich noch absolut trocken war.

Es war traurig, aber die Autobahn mit seinem Waschanlagen-Gefühl hat uns an diesem Tag den Rest gegeben. Als wir gerade den Rückweg angetreten haben, ist Hermann, der Patric diesmal mitgenommen hat, gerade an der Bahn angekommen. Ich muß schon sagen, Patric ist ne echt “harte Sau”, stundenlang im Dauerregen im Bug unterwegs und immer noch gut drauf. Wir sind dann über die Landstraße zurück zum Platz und waren einfach fertig.

Leider ist das Rennen ins Wasser gefallen, wir wären gerne gefahren !!!!!

Dadurch, dass das Rennen nicht stattgefunden hat und der anhaltende Dauerregen drückte an diesem Abend dann doch arg auf die Stimmung. Aber nach ein, zwei Kölsch wurde es dann wieder ein wenig lustiger und wir verbrachten trotz des Regens einen super Abend, der auch noch ziemlich lange ging....:-))


27.05.2006


Wieder früh am Morgen werden wir vom Prasseln des Regens geweckt.

Und wieder stellen wir uns die Frage :

Was haben wir nur verbrochen, dass wir so ein Wetter verdient haben.

Heute ist wieder eine Tour angesagt. Aber irgendwie haben wir alle nicht so wirklich die Lust wieder bei Regen eine Tour zu machen. Dementsprechend zeiht sich das Frühstück und die Vorbereitungen für den Aufbruch in die Länge. Und siehe da, es wird heller am Himmel und die Wolken werden ein wenig lichter.

Als wir aufbrechen ist es trocken und die Wetterlage sieht ganz gut aus. Wir fahren schöne Landstraßen und es geht zügig voran. Unterwegs treffen wir Jakob, der für uns eine Strecke zum Nürburgring rausgesucht hat. Wir müssen sagen, es ist eine tolle Strecke !!!!!

Diesmal ist alles dabei, Serpentinen, enge Gassen in Dörfern und einfach nur lange gerade Landstraßen.

Es ist ein nur geil !!!

Wobei es in den engen Kehren doch ordentlich Kraft kostet, den Buggy in der Spur zu halten. Wir müssen aber immer wieder sagen, dass solche Strecken genau das Richtige für die Buggy’s sind.

Da kann er zeigen, was er drauf hat und ist einfach in seinem Element. Auf der Landstraße kurz vor dem Ring wird das Kart von Rene plötzlich langsam. Also anhalten und schauen, was los ist.

Da hat sich doch bei ihm der Antriebsriemen der Variomatik in seine Bestandteile zerlegt.

Da Rene sich aber von solche Zwischenfällen nicht die Laune verderben läß, wird kurzer Hand die Komplette Varionatik ausgebaut und mit neuem Riemen wieder eingebaut.

Nach gut 30 min. geht die Fahrt dann weiter.

Wenn ich das so sehe, werde ich immer richtig neidisch. Ich würde das nicht wirklich in dieser Zeit hinbekommen. Hab den Variodeckel einmal abgeschraubt, hineingesehen, sah alles gut aus, also den Deckel wieder rauf. Aber ich werde demnächst mal ebenfalls die Variomatik auseinander bauen. Ich durfte ja dem Hermann mal über die Schulter schauen, als er seine Hülse gereinigt hat. Ich hab viel gelernt auf dem Treffen, das kann ich sagen !!

Am Nürburgring ist dann erstmal ein gutes Essen angesagt. Danach wollen Peter und Thomas doch eine Runde mit dem Kart auf dem Nürburgring drehen. Wir schauen uns das Ganze von außen an.

Tanja und ich haben nicht den Mut mit unserem Buggy mit 80 Km/h über die Strecke zu schleichen. Dazu sind uns die dort fahrenden PKW einfach zu schnell. Außerdem möchten wir von denen nicht in einer Kurve übersehen werden. Danach machen wir uns wieder auf die Rücktour. Nach wenigen Kilometern erneut ein Problem mit dem Kart von Rene. Plötzlich war er nicht mehr bei der Gruppe. Also umdrehen und schauen, wo er geblieben ist. Und er stand am Fahrbahnrand, wieder den Variodeckel offen.

Da wir ja keinen Ersatzteil-Lkw mit hatten, war’s nicht möglich erneut einen Antriebsriemen einzubauen. Somit blieb uns nichts Anderes übrig, als das Kart abzuschleppen. Wir haben am morgen noch ein Abschleppseil und div. Werkzeug in unsere Kiste gepackt. Jetzt wußten wir, wieso !!

Wir haben dann das Kart an den Buggy gehangen und los ging die wilde Fahrt. Rene saß in seinem Kart wie auf einem Thron ( bitte verzeih mir diese Anmerkung !!!! ) und hatte schön ne Dose Red Bull in der Hand. Toll zu sehen, wie man Sprit sparen kann....grins. Nun gut, zum Lachen ist das nun wirklich nicht. Peter und der Rest der Einheimischen sagte uns dann, dass wir einfach immer der Straße folgen sollen, sie holen uns dann schon ein.

Wir sind dann so mit ca. 50 Km/h immer der Straße nach und landeten plötzlich auf der Autobahn und von dem Rest war keine weit und breit zu sehen. Also erstmal rauf auf den Seitenstreifen und Rat gehalten. Wir waren alle sehr erstaunt, dass uns von dem Rest keiner mehr eingeholt hat.

Naja, wir haben uns schon gewundert. Aber wir müssen ja sehen wie wir jetzt wieder zurück kommen. Toll, keiner kennt sich in dem Raum aus, aber Hermann hat ja ein Handy mit Navi. Das wird uns ja schon nach Hause führen.... Wir sind also weiter auf der Autobahn, immer schön auf dem Standstreifen bis zur Nächsten Ausfahrt. Na klar, wieder 5 Km auf der Bahn, so ein Mist, wir wollten doch nie wieder auf der Autobahn fahren.

Kaum sind wir wieder runter von der Bahn fängt es auch schon wieder an zu regnen. Da uns das Navi ja die Straßen vorgibt, fahren wir natürlich auch so. Toll, irgendwann stehen wir an einem Feldweg und kommen nicht weiter. Sind wir nun so doof oder ist das Navi abgesoffen ???? Also drehen wir um und verlassen uns einfach auf die “Nase” von Hermann und siehe da wir finden in der groben Richtung den richtigen Weg.

Wir haben nur wieder mal ein Problem !!

Es regnet wieder ohne Ende und Rene hinter uns fühlt sich wieder wie in einer Waschtrommel. Der arme Rene, als wenn er mit dem Ausfall seines Kart’s nicht schon genug gestraft ist !!! Nun wird es auch noch dunkel. Aber Hermann fahrt mit Patric vor. Wir fahren mit dem Kart im Schlepp dahinter und uns folgt noch der Thomas mit seinem Kart. Mike mit seinem Buggy hält uns den Rücken frei, weil sein Fahrzeug einfach größer ist. Wir kurven so durch die Gegend, immer in der Hoffnung, der Heimat ein wenig näher zu sein. Durch den starken Regen haben sich große Pfützen auf der Fahrbahn gebildet und plötzlich ist Thomas mit seinem Kart verschwunden.

Ja, ihm hat so ne Pfütze doch die Elektrik lahm gelegt. Aber nach kurzem Zwischenstopp springt das Kart wieder an. Es ist eine unendlich lange Strecke (oder kommt es uns einfach nur so vor ). Wir kommen unserem Ziel zwar näher und Hermann kennt sich jetzt auch wieder aus, aber der Weg will einfach nicht Enden !!! Wir haben alle die Nase gestrichen voll, das merkt man.

Irgendwann, ich kann nicht mehr sagen wann, kommen wir wieder auf dem Platz an und viele sind schon besorgt, wo wir bleiben. Wir sind einfach nur froh, angekommen zu sein und unsere nassen Klamotten loszuwerden !!!!

Wir regen uns noch kräftig auf, da wir uns von den Einheimischen im Stich gelassen gefühlt haben, aber danach ist alles wieder gut und wir genehmigen uns noch ein paar Kölsch, bevor wir dann doch zu später Stunde ( ich glaub, es war so gegen 04.00 Uhr ) im Zelt verschwinden.

Der nächste Morgen ist nicht weit und die Rückfahrt steht ja an.

Nein, wir wollen nicht, nach Hause !!!!!!


28.05.2006


Nach wenig Schlaf ist nun doch der Tag der Abreise gekommen.

Ochnö, wir wollen nicht nach Hause !!!

Aber da müssen wir durch, leider, ob wir wollen oder nicht. Das Zusammenräumen und Packen zieht sich hin.

Aber eigentlich vertrödeln wir viel Zeit, weil wir einfach keinen Bock haben auf die Rückfahrt. So dauert alles zusammen bis zum Mittag. Nebenbei helfen wir den Anderen noch beim Zeltabbau usw.. Aber wir müssen... Gegen 12.00 Uhr verabschieden wir uns noch von dem verbliebenen Rest und machen uns auf den langen, langen Weg nach Hause. Die Rückfahrt verlief reibungslos, sodaß wir gegen 22.00 Uhr zu Hause eingetrudelt sind. Jetzt mußten wir nur noch ausladen, den Bug in die Garage stellen.

Wir sind dann doch sehr erschöpft gegen 23.00 Uhr todmüde ins Bett gefallen.

Auch hier möchten wir uns noch einmal ganz ganz herzlich bei allen Beteiligten des Treffen für die tollen Tage bedanken !!!!!!!!!!!!!!

Unser größter Dank gilt den Organisatoren, ohne sie wäre solch ein Treffen gar nicht zustande gekommen !!!!!!!!!!!!!!


29.05.2006-

03.06.2006


Nichts besonderes passiert in diesen Tagen. Der Buggy läuft und läuft und läuft ohne Probleme.

Wir haben jetzt 2678 KM auf dem Tacho.


04.06.2006


Heute steht die Eröffnung der neuen Buggy-Bahn in Storkow auf dem Plan. Das Wetter sieht nicht gut aus, es ist wolkig aber es soll nicht regnen. Wir machen und auf den Weg und kommen nach ca. 25 min dort an.

Es ist nicht viel los. Ein paar Motorradfahrer, ein paar Zuschauer. Alles irgendwie übersichtlich. Seit unserem letzten Besuch hat sich doch einiges verändert.

Die Terrasse ist mit Tischen und Stühlen ausgestattet. Eine Imbißbude ist aufgebaut und die Strecke ist vollständig fertig. Sie ist so geblieben, wie Herr Lademann (der Inhaber ) sie uns damals beschrieben hat. Tanja und ich fahren zusammen im Buggy eine Runde und wir müssen feststellen, dass derUntergrund viel zu weich ist für unsere Straßenbereifung.

Nachdem wir unsere Runde beendet haben treffen ca.6-8 Quad-Fahrer ein. Als erste Maßnahme entfernen sie die Geräuschdämpfer aus den Endrohren ihrer Maschinen. Das ist ein Sound, den möchten wir für den Buggy auch haben. Naja, das wird wohl nichts bei dem kleinen Motor.

Die Jungs jagen so richtig über die Piste !!

Ist ja auch kein Wunder bei der Leistung ihrer Motoren und den Stollenreifen !!!!! Jetzt sind auch die Buggy’s für die Vermietung da. Naja,mit einem 150’er Kasea-2-Sitzer durch das Gelände ????

Wenn das unser Buggy nicht schafft, dann wird es der Kasea richtig schwierig haben. Nach Angaben des Inhabers hat einer seiner Buggy’s schon am ersten Tag den Geist aufgegeben. Ich kann nicht sagen was das für ne Marke ist, aber ist schon ein Ding.

Die Strecke ist leicht hügelig und ca. 1000 m lang. Dazu hat sie auch schöne ebene Passagen, wo man schön driften kann.

Die Tagesmiete der Bahn mit dem eigenen Buggy beträgt 10 Euro pro Person/Tag.

Für das Fahren mit einem Mietbuggy werden 10 Euro für 10 Min. berechnet.

Wobei im Vertrag eine Eigenbeteiligung von 1000 Euro bei einem Schaden aufgeführt ist. Das finde ich schon ganz schön übertrieben !!!!

Auf dem Gelände soll auch noch ein Zeltplatz entstehen. Da wird aber noch ne ganze Menge Arbeit von nöten sein, um das in die Tat umzusetzen.

Gegen Mittag wurde die Strecke dann noch einmal eingeebnet. Da bin ich dann noch einmal alleine mit dem Bug die frisch gemachte Strecke gefahren. Aber es ist egal, ob alleine oder zu zweit, der Untergrund ist einfach zu weich. Die Räder drehen stetig durch und der Bug kommt dementsprechend gar nicht auf Fahrt.

Wer hier mit nem Buggy fahren will, der muß schon Stollenreifen aufziehen, sonst bringt das keinen Spaß.


03.07.2006


So, die Zeit ist vergangen und hier ist nichts ins Tagebuch geschrieben worden. Das bringt natürlich das schöne Wetter mit sich !!!

Der Buggy hat jetzt 3487 Km auf dem Tacho und er rennt und rennt.

Wir sind viel mit ihm unterwegs. Aber es gibt nichts dolles zu berichten. Bis jetzt immer noch ohne technischen Defekt !!!


04.07.2006


Da nun alle von der verkürzten Hülse gesprochen haben und der Buggy dadurch noch ruhiger und schneller laufen soll, habe ich bei Peter einfach mal eine bestellt.

Da heute ein sehr schöner Tag ist, will ich die Hülse einbauen. Nun kommt aber das Problem, wie bekomme ich das Lüfterrad vorne von der Variomatik ab ?? Ein Spezialwerkzeug ist nicht zu bekommen.

Ich baue mir eins selber, aber das funktioniert einfach nicht. So mache ich mich auf den Weg zu ATU um einfach mal zu fragen ob die mir weiterhelfen können. Einen speziellen Schlüssel haben die auch nicht, die nehmen immer nur den Schlagschrauber. Also stelle ich ihm doch tatsächlich die Frage, ob ich den Buggy vorbeibringen kann und er mir die Hülse dann einbaut. Da sagt er doch tatsächlich NEIN, sowas machen wir nicht. Das können wir nicht verantworten.

Ich dachte ich hör nicht richtig !!!

Aber er fängt dann doch leicht an zu grinsen und sagt, dass sie das wegen der Gewährleistung nicht machen dürfen !! Ich kann aber mit dem Buggy vorbeikommen und er macht mir dann die Mutter an dem Lüfterrad lose und ich kann die Hülse selber einbauen.

Na, das ist doch ein Wort.

Ich düse also schnell nach Hause, packe mein Werkzeug zusammen und fahr wieder mit dem Buggy hin. Die Mutter sitzt so fest, dass er sie mit dem Schlagschrauber und einer Verlängerung nicht lose bekommt. Somit muß ich den Stoßdämpfer ausbauen, damit er ohne die Verlängerung ran kommt.

Nach mehreren Versuchen ist die Mutter dann auch lose und er baut dann doch selber die Hülse ein und schraubt auch alles wieder zusammen.

Da er der Rollerschrauber bei ATU ist, fachsimpeln wir noch ein wenig über den Buggy und ich mache mich wieder vom Hof. Natürlich hab ich ihm einen Obolus für seine Kaffeekasse dagelassen, das ist doch selbstverständlich !!!!!

Und anschließend gleich mal auf die Autobahn....

Nun hatte ich ein wenig Pech, dass genau vor mir ein Betonpumpen-LKW gefahren ist. Somit mußte ich dann bei einer Geschwindigkeit von 93,8 Km/h bremsen...

So ein Mist !!!

Aber ich glaube, da ist noch ein wenig mehr drin. Na, das werde ich mal antesten, wenn die Deutschlandfahnen am Buggy ab sind. Jetzt bleiben sie erstmal bis zum Finale noch dran und dann kommen sie wieder in die Garage. So, das wars dann erstmal wieder. ich werd mich bemühen wieder öfter was zu schreiben.... Aber bei den Temperaturen im Moment, da muß man einfach mit dem Buggy unterwegs sein.....


28.07.2006


Wir haben in der letzten Zeit nicht viel geschrieben, aber wir waren doch noch ein paar Kilometer unterwegs.

Der Buggy hat jetzt 4000 KM auf dem Tacho und er rennt.

Dadurch, dass bei uns im privaten Bereich gößere Veränderungen anstehen kommen wir nur noch beschränkt zum Fahren.


04.09.2006


Der Buggy zieht jetzt um !!!

Ob ihm das denn gefallen wird, aus ner schönen Doppelgarage auf dem Land in so ne kleine Einzelgarage in der Stadt ?? Ich glaube es wird ihm gefallen. :-)))

Naja, wir sind in den letzten zwei Monaten nicht mehr gefahren, wir hatten einfach keine Zeit mehr dazu. Auch für uns beginnt der Umzugsstreß, deshalb schreiben wir in der nächsten Zeit auch nicht mehr so viel. Aber das wird sich ändern, wenn alles abgeschlossen ist und wir uns wieder mehr unserem Hobby widmen können.


15.10.2006


So und nun ist wieder ein Monat vergangen, in dem wir hier nichts geschrieben haben. Aber das wird sich nun wieder ändern, da der Umzug gut gelaufen ist und wir uns wieder in der Stadt eingelebt haben. Ich werd jetzt die Tage noch mal zu Polo fahren und mir ne anständige Regenkombi für die nächsten kühlen und regnerischen Wochen kaufen.


06.12.2006


Hallo, ja ja, ich weiß, nichts geschrieben !!!

Ihr denkt wahrscheinlich, die Leben schon gar nicht mehr.

Aber wir siind in der letzten Zeit echt nicht mehr gefahren. Wobei es nicht wirklich einen Grund gibt, warum wir nicht fahren konnten.

Aber es gibt doch was Neues :

Wir haben unseren zweiten Buggy bestellt. Ja, ihr hört richtig :

Wir legen uns einen zweiten Buggy zu.

Mehr wird noch nicht verraten !!

Nur soviel....er kommt vermutlich so im März...

Wir freuen uns schon riesig

01.12.2006-

03.12.2006-


Wir machen uns am frühen morgen auf den Weg nach Köln, da die Weihnachtsfeier des Buggy-Club ansteht. Gott sei Dank ist es warm und es liegt kein Schnee. :-)) Ich hatte schon Angst, dass ich mit meinen Sommereifen am Auto nicht weit komme. Wir kommen richitg gut durch und treffen so gegen 15.00 Uhr bei Wolfgang in der Firma ein. Ein großes Hallo, denn Gabi ist auch da. Wir quatschen noch eine Weile und machen uns dann auf den Weg nach Schlebusch.

Wo ist Schlebusch ?? Naja, genau weiß ich das auch nicht, aber es liegt irgendwo bei Leverkusen. Hier werden wir bei Ralf in der Wohnung dieses Wochenende nächtigen. Wir verbringen noch einen lustigen Abend zusammen mit Wolfgang und Ralf. Nach einen Restaurantbesuch fallen wir doch erschöpft ins Bett.

Am nächsten morgen frühstücken wir erst einmal mit leckeren Schrippen ( sorry, ich meinte Brötchen ). Danach schauen wir uns ein wenig die Fußgängerzone in Schlebusch an. Danach komme ich doch auf die witzige Idee, am Stand des Weihnachtsmarktes für Ralf ein paar Berliner zu verkaufen.

Ein Berliner verkauft in Schlebusch Berliner, das passt ja !!!

Am Nachmittag treffen dann auch Hermann und Kirsten. Irgendwann machen wir uns dann auf in das Café, in dem die Weihnachtsfeier stattfindet. Wir müssen sagen, dass esein sehr lustiger Nachmittag war und wir uns gefreut haben, dass wir uns den weiten Weg gemacht haben. Am Abend geht es dann in die Innenstadt von Leverkusen. Ralf hat Karten für eine "Ü 30 - Party " besorgt. Gut, da sind wir genau richtig. Keiner von uns ist unter 30. Also hin und feiern !!

Die riesige Halle ist gut gefällt und die Stimmung ist klasse. So feiern wir lange. Wie lange weiß ich nicht mehr, waren vermutlich zu viele Kölsch. :-)) Am nächsten morgen werden doch erst ziemlich spät wach, wobei wir feststellen müssen, dass Kirsten schon wieder die Erste war, die aufgestanden ist. Wie wir das ja schon von den anderen Treffen kennen. Wir sitzen dann noch in der Runde zusammen, bis wir dann doch so gegen 17.00 Uhr aufbrechen. Wir haben ja noch fast 600 Km vor uns und wir müssen morgen wieder arbeiten. So wirklich wollen wir eigentlich gar nicht los !!

Durch die kurze Nacht, fahre ich dann ca. 250 KM und Tanja löst mich dann ab. Ich schlafe dann seelenruhig auf dem Beifahrersitz. Wir kommen heil zu Hause an und haben uns riesig gefreut, dass wir den Weg auf uns genommen haben, um an der Weihnachtsfeier teilzunehmen.

So, das war's erst einmal wieder.....

21.12.2006


Wir wünschen allen da draussen in der weiten Welt des Internet


Frohe Weihnachten


und einen


Guten Rutsch ins Jahr 2007 !!!







So, das war's für das Jahr 2006.


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