



Wir bauen einen Anhänger für unseren Kinroad XT 650 GK-2
Einen passenden Anhänger zu finden war gar nicht so einfach, da eine höchst zulässige Anhängelast mit einem ungebremsten Anhänger vom 100 Kg eingetragen wurde. Aber wir haben nicht aufgegeben und haben einen Anhänger ohne Zulasung bei einem Landmaschinenhändler gefunden.
Es handelt sich um einen Centeyun Caddy 350. Dieser Anhänger hat ein Leergewicht von nur 50 Kg und reicht für unsere Zwecke voll aus. Wenn wir in diesem Jahr in den Urlaub nach Kroatien fahren, dann können wir in dem Anhänger gut 50 Kg Klamotten transportieren. Das sollte ausreichen, da wir bei unserem letzten Urlaub die Reisetaschen mit ca. 22 Kg gepackt hatten....und das für 4 Wochen.
Und hier nun die ersten Bilder von unserer Errungenschaft.
So sieht er im Origialzustand von der Seite aus.

Und hier ein Bild von hinten :

Da der Anhänger keine Zulassung hatte und auch keine Papiere vorhanden waren, mußte natürlich ein Vollgutachten von der Dekra her. Dazu hab ich im Vorfeld einmal die Radlager getestet und mußte feststellen, das sie ziemlich lose waren. Somit mußte ich vorher noch schnell die Radlager wechseln, was sich aber als sehr leicht herausstellte.
Zum Glück haben die Radlager die gleiche Größe, wie die vorderen Radlager vom BCB. Also schnell in die Garage und die Lager getauscht.
Hier zwei Bilder von der "Aktion":


Da aber nich einige Umbauten geplant sind (der Anhänger soll ja auch zum Buggy passen) werden wir hier wieder eine kleine fortlaufende Fotostory niederschreiben, bis er fertig ist.
Der erste Schritt bestand in dem Anfertigen einer passenden Plane. Hier haben wir uns im Vorfeld informiert, da uns die "normalen" Planen mit Haken und Spanngummi nicht wirklich gefallen hat. Wir haben einen Bootssattler gefunden, der uns kostengünstig eine Plane gefertigt hat, die mit Drehverschlüssen befestigt wird.
Außerdem wurde die Plane bei ihm genäht und nicht wie üblich geklebt.
Hier ein leicht unscharfes Bild von der neuen Plane:

Wir haben es dann doch bei diesem Dreckswetter geschafft, den Anhänger mit dem Wohnmobil zu Pauly zu zotteln. Und bei diesem lustigen Anblick wurden natürlich auch gleich Fotos von anderen Autofahrern geschossen.
Zuerst habe ich einmal die Kunststoffkotflügel entfernt und die Löcher für die Neuen gebohrt.

Danach habe ich dann erst einmal die neuen Winkel für die Ecken zurecht geschnitten.

Danach wurden die Löcher für die neuen Rückleuchten gebohrt. Ich habe die Originalen vom Kinroad bekommen. Dadurch können wir das so machen, dass der Anhänger die selbe Rückansicht hat, wie der Buggy. Außerdem habe ich die Löcher für die Blinker gebohrt, damit ich das nicht nach dem Lackieren machen muß.

Zur Kontrolle wird schon einmal alles monetiert. Und es passt.......

Jetzt erst einmal den Anhänger auf den Kopf stellen und mit den Rädern anfangen. Dadurch dass der Anhänger so leicht ist, kann man das gut mit zwei Mann bewerkstelligen.

Da der Anhänger Baujahr 1995 ist, haben die Felgen doch schon ordentlich Roststellen, die erst einmal richtig abgeschliffen werden.

Danach werden die Reifen schön sauber abgeklebt und schon geht es mit dem Lackieren los. Da ich nicht so ein "Händchen" für die Sprühdosen habe, hab ich das Ganze mit dem Pinsel und der Rolle gemacht. Naja, ist zwar nicht ganz so professionell, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden !!! Aber seht mal später !!

Nachdem die Felgen fertig lackier sind, heißt es wieder schleifen, schleifen, schleifen......

Zuerst wird die Achse lackiert....

Danach die unteren Kanten der Außenwände....

Und zum Schluß noch das Zugrohr....

Und immer wieder schleifen, schleifen.....


Nachdem dann Ganze noch mit Eisenreiniger schön sauber gemacht wurde, beginnt endlich die Arbeit, bei der man auch Forschritte sieht...das Lackieren der Außenwände.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Pauly nimmt der Anhänger immer mehr Gestallt an.



Und nach drei Schichten Lack sieht das Ergebnis schon ganz akzeptabel aus.


Nun sollte der Lack erst einmal richtig durchtrocknen und wir haben an diesem Tage doch Feierabend gemacht.
Am nächsten Morgen wurden dann gleich die Kotflügel angeschraubt

Danach wurden dann in die Winkel noch die passenden Löcher angezeichnet und gebohrt. Nach und nach kommen wir dem Ende immer näher.... :-))

Hier noch einmal eine Nahaufnahme von den Kanten.

So sieht er nun aus, unser gutes Stück.

In den vorgebohrten Löchern werden jetzt noch die Blinker unddie Rücklichter befestigt. Auch das Kennzeichen ist schon dran.

Eine wirklich kleine Kennzeichenleuchte mit E-Nummer wurde ebenfalls noch verbaut

Tanja hat die Schrift von den Reifen noch mit einem Reifenmarkierungsstift beschriftet. Ich bin ja schon am Überlegen, ob sie das nicht auch noch mit den Reifen vom Buggy machen kann... :-)))))

Jetzt muß nur noch die Elektrik angeklemmt werden. Aber das war gar nicht so schlimm, da ich den Stecker der Beleuchtung bei Pauly am Buggy einstecken konnte. Und es funktioniert alles ganz hervorragend.

Nun noch die Räder ranschrauben und schon ist das gute Stück fertig.

Dann wurde er wieder mit 2 Mann locker umgedreht und steht nun fertig auf eigenen Rädern. Jetzt noch schnell wieder an Pauly's Buggy angehangen und die letzten Bilder geschossen.





Und nun ist er fertig.






























































